Wrestling ist kein Kindergarten. Im Ring geht es zur Sache, Fitness und Belastbarkeit müssen die eines Top-Athleten sein. Dieser Sport steht immer mal wieder unter dem Verdacht, massive Folgeschäden auszulösen. Diese unbestätigten Gerüchte erhalten jetzt neuen Brennstoff: 51 Ex-Wrestler und Stars haben die WWE verklagt. Eine entsprechende Anklageschrift liegt der „BILD“ vor. Darin heißt es, dass WWE seine Wrestler nicht ausreichend vor langfristigen Gesundheitsschäden, insbesondere Schäden am Gehirn, geschützt habe.

Unter den Mitklägern finden sich auch bekannte Namen und Hall-of-Famer wie etwa Jimmy „Superfly“ Snuka, Animal („Legion Of Doom“) oder Kamala. In dem 214-seitigen Papier heißt es:

„WWE hat den wirtschaftlichen Erfolg über die Gesundheit und die finanzielle Sicherheit ihrer aktiven Wrestler gestellt. Sie haben zugelassen, dass ihr geistiger und körperlicher Zustand zerstört wird.“

Insbesondere Kopfverletzungen stehen im Mittelpunkt der Anklageschrift, ausgelöst durch Moves wie etwa den „Piledriver“, der bei unsachgemäßer Ausführung oder durch Fehler der Beteiligten den Kopf seines „Opfers“ in Mitleidenschaft ziehen kann.

WWE bleibt entspannt.

Die WWE hat damals bereits eine Lehre aus solchen Vorwürfen gezogen und dieses Manöver ebenso abgeschafft wie die berüchtigten Stuhlattacken gegen den Kopf. Seit 2007 darf eine solche Aktion mit einem Stuhl nicht mehr durchgeführt werden. Was die aktuellen Vorwürfe betrifft, reagierte man bei der WWE unmissverständlich:

„Dies ist ein weiterer lächerlicher Versuch des gleichen Anwalts, der schon mehrfach vergebens versucht hat, die WWE zu verklagen. Ein Bundesrichter hat bereits festgestellt, dass dieser Anwalt bereits mehrfach falsche Behauptungen über die WWE gemacht hat – und genauso verhält es sich in diesem Fall“, so die BILD-Übersetzung.

Die Gesamtliste der Unterzeichner findet ihr hier.

Fotos: WWE Network / Youtube |

Quelle: Bild