Wer kennt das nicht noch aus seiner Kindheit? Es ist Sonntagnachmittag, die Langeweile ist unerträglich (damals, in den 80ern und 90ern, war noch nichts mit einer endlosen Flut an Videospielen, Serien und Kinofilmen, da musste man sich zu helfen wissen. Irgendwann kam man auf eine blöde Idee, die allerdings jede Menge Spaß versprach. Zum Beispiel, mit den eigenen Geschwistern oder Freunden Wrestling-Moves zu üben.

Der Kerl aus diesem Video feiert mit genau dieser Idee ziemlich Klick-Erfolge im Netz, was unter anderem sicher auch an der durchaus gelungenen Umsetzung liegt. Im Gegensatz zu unseren kindlichen Alter Ego aus den 80er und 90er Jahren hat er für seinen einzigartigen Zeitvertreib nämlich eine Kamera. Und an willigen Partnerin mangelt es ihm auch nicht. Oder besser: An Partnerinnen – „Brutal Wrestling Moves on Girls“ heißt nämlich seine Videoreihe, also etwa „Brutale Wrestling-Manöver, durchgeführt an Mädchen.“

Da wird schon mal eine junge Dame mit Anlauf getackelt, wenn sie gerade mit dem Smartphone telefoniert, nur um mit einer ganzen Serie erstklassig ausgeführter Spezialangriffe bombardiert zu werden. Praktisch, dass ein Pool in der Nähe ist. So gelingen Supplexe, Piledriver und etliche Special Moves bekannter Wrestling-Größen problemlos. Und wenn man keine Ringsseile und -pfosten hat, kein Problem, schließlich gibt es das Einmeterbrett. Da klappt es auch mit Jeff Hardys Swanton Bomb.