Wann seid ihr zuletzt aus einer Höhe von vier Metern von einem Käfig auf einen Klapptisch in die Tiefe gesprungen? Diese Frage solltet ihr euch dringend stellen, bevor ihr online oder auf der nächsten Stehparty abwertend über den Wrestling-Sport und seine Athleten urteilt. Wie hart es bei diesem Sport wirklich zur Sache geht – und was die medizinischen Folgen sind – könnt ihr euch im folgenden bewegten Bildmaterial anschauen. Aber Achtung: Nichts für schwache Nerven.

Wrestling-Fans lieben sie ja, diese Kommentare aus anderen Sportlagern: „Ihr und euer Mädchensport …“, „… peinliches Theater!“, „… nichts davon ist echt!“ Doch solche Klugscheißer-Bemerkungen gehen so weit an der Wahrheit vorbei wie Curling am Extremsport, wie dieses Video auch dem Letzten klarmachen sollte. Denn Wrestling ist für die Beteiligten eine wirklich harte Nummer, bei der es auf Reflexe, Koordinationsvermögen und viele andere Faktoren ankommt.

Falls ihr jetzt wieder müde abwinkt – euer Bier. Wir sind nicht hier, um euch zu belehren. Aber wir warnen euch: Einen Piledriver mit Beinahe-Genickbruch wie bei „Stone Cold“ Steve Austin damals sieht man nicht so häufig. Ebenso wenig wie ein aus der Höhle gequetschtes Auge wie im Falle von Vader. Oder Mick Foley, der sich bei einem fiesen Twist in den Ringseilen mal eben das Ohr abgesäbelt hat. Oder, oder, oder …