Dass MMA-Fighter keine Kinder von Traurigkeit sind, ist bekannt. Viele von ihnen lieben es, den unterlegenen Gegner mit einer spektakulären Einlage zu verhöhnen. Doch was der Kämpfer aus diesem Video durchgezogen hat, schoss den Vogel ab. In bester Chris-Jericho-Manier vernichtete er seinen Kontrahenten mit einem Move von WWE-Format.

Der 25-jährige Michel Pereira wird momentan als eine der spannendsten Hoffnungen des MMA-Sports gehandelt. Das liegt unter anderem an dem unorthodoxen Kampfstil, mit dem er regelmäßig in den Cage klettert und seinen Gegnern zusetzt. Dies bekam Dae Sung Kim beim „Road FC 52“ zu spüren, der wohl kaum damit gerechnet hatte, das Ziel etlicher Wrestling-Manöver zu werden.

Mehr Wrestling als MMA?

Bei dem Turnier in Seoul (Südkorea) beschloss Pereira überraschend, den klassischen „Moonsault“ einzusetzen und vom Käfigrand auf seinen Opponenten herabzustoßen. Der Mann aus Rio de Janeiro verpasste seinen Kontrahenten u. a. auch Drehkicks und einen stehenden Rückwärtssalto-Angriff, als dieser lag. Den gesamten Kampf über setzte er Kim mit einer hohen Beweglichkeit und schwer vorhersehbaren Aktionen zu.

Final hechtete Pereira über den liegenden Gegner und setzte zum Moonsault an, bevor er sich vom Kopf Kims zurückrollte, Schwung nahm und die Nummer mit einem gestreckten Tritt in das Gesicht seines Kontrahenten entschied. Ein hochgradig dynamischer Kampf, den anzusehen Spaß macht, weil viele von Michel Pereiras Aktionen etwas von Wrestling haben. Nur dass hier nichts pure Show ist, sondern die Treffer schmerzhaft sitzen.

Quelle: sportbible.com