Die Wahrheit – manchmal tut sie weh, manchmal ist sie nötig, aber ans Licht kommt sie immer. Dies bestätigt nun auch der ehemalige Box-Weltmeister Mike Tyson, der in seiner Autobiographie „Undisputed Truth“ über sein skandalöses Leben resümiert. So stand er vor einigen wichtigen Kämpfen unter dem Einfluss von Marihuana und Kokain.Die Dopingkontrolleure hat er mit einem Penis-Imitat und Fremdurin gelinkt.

Auch vor der legendären Pressekonferenz mit Lennox Lewis, bei der Lewis von Tyson in den Oberschenkel gebissen wurde, hatte er Kokain zu sich genommen. „Ich habe völlig den Verstand verloren“, schreibt der mittlerweile 47-Jährige. „Ich habe zu ihm rübergeschaut und wollte ihn schlagen.“ Bereits im vergangenen Sommer hatte Tyson seine Suchtprobleme offengelegt. „Ich stehe an der Schwelle des Todes, denn ich bin krankhafter Alkoholiker. Ich möchte nüchtern sein, ich will nicht sterben.“

Worte eines Mannes, der 1992 wegen Vergewaltigung verurteilt worden war und 1997 seinem Kontrahenten Evander Holyfield ein Stück des Ohres abbiss. Schuldgefühle eines größenwahnsinnigen Boxers oder steckt mehr dahinter?  „Wenn ich an all die schrecklichen Dinge denke, die er mir angetan hat, könnte ich ihn noch immer umbringen“, sagt Tyson über seinen früheren Promoter Don King.

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Quelle: n-tv