MMA. Definitiv ein Sport nur für die, die hart im Nehmen sind. Sowohl als Zuschauer als auch als Beteiligter muss man hier tough sein, wenn im Octagon das Blut fließt. Es gibt Kämpfe, die sind so hart, dass ein Beteiligter dem anderen die sprichwörtliche Scheiße aus dem Leib prügelt. Und dann wieder gibt es Kämpfe, bei denen ein Fighter dem anderen die wörtliche Scheiße aus dem Leib prügelt.

Die Meinungen der Sportfans gehen weit auseinander, wenn es darum geht, zu bestimmen, welche Sportart die härteste ist. Setzt mal einen Fußballfan, einen Handballverrückten, die Anhänger von Football oder Eishockey sowie einen Rugby-Fanatiker an einen Tisch und stellt das Thema zur Diskussion, dann wisst ihr, was wir meinen. Milde darüber lächeln können meist die Anhänger von Kampfkünsten oder Kampfsportarten, insbesondere, wenn es sich um Vollkontakt-Disziplinen handelt. MMA heißt das Zauberwort, wenn es um echte Härte geht, finden sie.

Und Härte ist ein gutes Stichwort für diesen Kampf, denn es geht so dermaßen zur Sache, dass einer der beiden Kontrahenten glatt die Kontrolle über seinen Körper verliert. Er erweist sich sozusagen als Auslaufmodell. Lässt sich richtig gehen. Naja, was wir damit sagen wollen, ist: Derjenige kriegt so dermaßen eins auf die Mappe, dass bei ihm sämtliche Muskeln erschlaffen – und wenn wir „sämtliche Muskeln“ schreiben, meinen wir wirklich alle(!) Muskeln. Auch den, der gewisse Dinge im Körper belässt. So muss der Besiegte nicht nur die Niederlage erdulden, sondern auch den Spott des Publikums. Aber gut, niemand wird gezwungen, sich im Ring die Eingeweide mit den Knien massieren zu lassen, daher hält sich das Mitleid des Verfassers in Grenzen. Läuft halt manchmal einfach kacke.