Auch wenn Studien dem beliebten LEGO-Spielzeug nachsagen, es habe seine Unschuld verloren und sei immer häufiger auf Waffen fixiert, wir stehen immer noch auf die bunten Klötzchen! Mal ganz abgesehen davon, dass wir auch früher schon mit den kleinen Rittern unsere Schwerter geschwungen und andauernd nach dieser blöden Cowboy-Pistole gesucht haben, die immer wieder abhandenkam. Also, was soll's?! Und das Lego noch nie bloß kreativ war, sondern seit jeher auch die Zerstörungswut entfacht, ist auch kein Geheimnis. Oder habt ihr etwas noch nie dem lustvollen und mächtigen Impuls nachgegeben, den mühselig aufgebauten Lego-Turm eures kleinen Bruders umzukippen?!

Je größer und komplexer ein Werk, desto größer ist auch das destruktive Spaß-Potenzial. So die einfache Formel dahinter. Das wissen auch die Macher des folgenden Clips und investierten laut Video ganze 16 Stunden und 800 Dollar in den Bau eines gigantischen LEGO-Star-Wars-Super-Sternenzerstörers … nur um diesen daraufhin wieder kaputtzumachen.

Aber natürlich nicht einfach nur so. Eine High-Speed-Kamera auf Schienen hat den spektakulären Crash umkreist, um diesen mit 1.000 Bildern pro Sekunde für die Nachwelt festzuhalten. Dabei kamen wahrlich dramatische Aufnahmen heraus, die selbst das mögliche Schicksal eines Darth Vader bei einem derartigen Aufprall dokumentieren.

Auch wenn dieser im Verhältnis zum Schiff etwas groß geraten ist, was den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn bei dieser Katastrophensimulation etwas schmälert …