„The Walking Dead“ ist spätestens nach der TV-Serie heutzutage bekannt wie ein bunter Hund. Doch die Essenz des Ganzen liegt bei den Comics, die 16 Jahre in eine Welt blicken ließen, die schrecklicher eigentlich gar nicht hätte sein können. In diesem Jahr wurde die weltweit beliebte Comic-Saga beendet. Wir blicken mit euch zusammen noch mal auf diese außergewöhnliche Erfolgsgeschichte zurück.

„The Walking Dead“ schickt euch in eine Welt, in der die Restbestände der Menschheit sich tagtäglich dem Überlebenskampf stellen müssen. Diese Schlacht wird jedoch nicht nur draußen im apokalyptischen Wirkungsbereich gegen Zombies ausgetragen, sondern auch gegen andere Überlebende, denen oftmals weder Moral, Ethik noch Menschlichkeit innewohnen. Auch die sozialen Aspekte spielen unter ihnen eine Rolle, die des Öfteren zu einem noch schwierigeren Faktor im Kampf um die eigene Haut werden.

Diese Comic-Reihe atmet die Luft des Sozialdramas wie keine andere, verbindet dies mit Survival-Horror, Charakterabgründen und nicht zu vergessen mit der endzeitlichen Zombieinvasion. Jeder Fan von Graphic Novels, der einen Hang zum Zombietum oder zu menschlichen Tragödien verspürt, kommt an der „The Walking Dead“-Reihe nicht vorbei.

Hallo! Hier kommt The Walking Dead

Den Zombie-Hype ins Rollen brachte der renommierte US-Verlag Image Comics, der im Oktober 2003 den allerersten Einzelband der Serie veröffentlichte. Im Juli 2019 gab der Verlag überraschend nach 193 Ausgaben das Ende der Comic-Reihe bekannt. Leser und Fans hierzulande wurden im Jahr 2006 infiziert, als es der Zombiekult über den Großen Teich geschafft hatte.

Dafür verantwortlich zeichnete damals wie heute der deutsche Comic-Verlag Cross Cult, der die Serie in Deutschland populär machte. Besonders hochwertig im Hardcover produziert, wurde in diesem Jahr mit den Bänden „The Walking Dead 31: Verdorben bis ins Mark“ sowie „The Walking Dead 32: Ruhe in Frieden“ die epische Zombie-Saga auch hierzulande beendet.

Meister des apokalyptischen Comic-Wahnsinns

„The Walking Dead“ folgt einer äußerst tiefgründigen Story, die fast jede Ecke des Möglichen und Unmöglichen beleuchtet, sodass die größte Ehre dem Autor gebührt. Dies ist kein Geringerer als Robert Kirkman, der auch für Titel wie „Invincible“ oder „Marvel Zombies“ seine Feder in die Tinte tauchte. Seit Beginn der TWD-Comic-Serie ist er derjenige, der die schwarz-weißen Panels mit seinen Texten verbindet.

Für die Zeichnungen stand bis zur sechsten Ausgabe Tony Moore Gewehr bei Fuß, wurde aber vom Briten Charlie Adlard als Zeichner ersetzt. Seitdem bildeten Kirkman und Adlard ein schier unzertrennliches Team, bei dem sprichwörtlich der Deckel seinen Topf gefunden hat. Sie agierten vor allem sehr stilvoll miteinander, schafften Produktivität und trieben die grandios fesselnde Geschichte von Ausgabe zu Ausgabe immer weiter voran.

WEITER MIT DEM TWD-SPECIAL GEHT ES AUF DER NÄCHSTEN SEITE