Dass die Bösewichte am Ende immer verlieren ist klar, aber welcher Superheld ist denn nun der stärkste von allen? Diese Frage stellen sich nicht nur Comic-Fans weltweit vermutlich Tag für Tag, auch Wissenschaftler der Universität von Leicester in England wollten, was das betrifft, Klarheit schaffen.

Im Zuge der Studie – die übrigens ganze sieben Jahre in Anspruch nahm – wurden die Stärken von Superhelden auf Basis wissenschaftlicher Grundlagen analysiert. Und vermutlich haben es die Meisten schon geahnt: Der klare Gewinner aus wissenschaftlicher Sicht ist der Mann aus Stahl!

Besonders ausschlaggebend hierfür seien die hohe Dichte seines Muskelgewebes sowie seine Fähigkeit zur Super-Flare-Attacke, bei der er all seine Energie (7.07 x 105 Joule pro Sekunde) freisetzen kann.

Gut im Rennen sind mit Wolverine und Mystique außerdem zwei der X-Men und auch Donnergott Thor! Deren Vorteile liegen nämlich in der Fähigkeit zur Regeneration, zur Genmanipulation und der hohen Energieleistung.

Den letzten Platz belegte dagegen einer der beliebtesten Helden überhaupt: Batman! Den Forschern zufolge habe der mehr Schwächen als Stärken, abgesehen davon, dass er im echten Leben nicht mal die Landung nach einem Gleitflug mit seinem Cape überleben würde.

Und bevor jetzt das große Debattieren beginnt, sei noch erwähnt, dass man seine Aufgabe in Leicester durchaus ernst nahm! Immerhin berücksichtigte man sogar Faktoren wie die Dehnbarkeit von Spider-Mans Spinnenseide. Und auch wenn die Vergabe des letzten Platzes Fans des Dunklen Ritters Bauchschmerzen bereitet, haltet euch stets vor Augen: In der Welt der Superhelden gelten die Regeln der Realität nicht! Hier gewinnt immer noch, wer am beliebtesten ist! So nämlich!

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