Geduldiger Lego-Tüftler: Autistischer Junge baute größtes Titanic-Modell der Welt – Diese „Meldung“ hat schon ein paar Jährchen auf dem Buckel, das macht das Ganze aber nicht weniger faszinierend. Immerhin wurde diese Geschichte später sogar in Form einer Dokumentation verfilmt. Dies ist Brynjar Karl, heute ein Teenager, der als Kind den größten Titanic-Nachbau der Welt aus Lego realisierte.

Elf Monate und 700 Stunden Arbeit investierte der junge Isländer Brynjar, der als Kind eine der vielen möglichen Formen von Autismus und eine damit einhergehende Form von Zurückweisung menschlicher Kontakte erlebte. Mehr als 56.000 Legosteine brachte der Junge seinerzeit im unfreiwilligen Exil zum Einsatz, um sein Projekt zu verwirklichen.

Ganze 7,62 Meter ist der Nachbau lang, den Brynjar nach eigener Aussage vor allem wegen seines besonderen Zustandes realisieren konnte, der ihm dabei half, auch größte Hindernisse bei dem Bau durch Beständigkeit und Hartnäckigkeit zu überwinden. Das Projekt war ein solcher Erfolg, dass eine Dokumentation darüber gedreht wurde.

Die Lego-Titanic wurde überdies auch von Island nach Tennessee in den USA verschifft, wo sie einige Monate als offizielles Exponat des Titanic-Museums ausgestellt wurde, bevor sie in ihre Heimat zurückkehrte. Ein gewaltiger Erfolg für Brynjar, der ihm half, viele persönliche Meilensteine zu erreichen und mit seinem einmaligen Zustand besser zurechtzukommen.

Der junge Mann plant heute, Jahre später, übrigens Schiffskapitän zu werden.