Gewaltdarstellung und obszöne Inhalte: Neue Regeln sorgen für Probleme auf YouTube – Neben Twitch ist auch YouTube eine Plattform, auf der unzählige Menschen erfolgreich Inhalte für die Massen produzieren und teilweise immense Einnahmen generieren. Natürlich geht auch YouTube mit der Zeit und passt seine Nutzungsbedingungen regelmäßig an. So auch im Dezember 2022, als neue Regeln in Bezug auf die Darstellung von Gewalt und obszönen Inhalten auf YouTube festgelegt wurden.

Unter anderem wurden Schimpfwörter dem Wandel der Zeit angepasst, sodass YouTuber nicht mehr für Worte wie „verdammt“ bestraft und die entsprechenden Videos gesperrt werden sollen. Wie nun bekanntwurde, bewirken die neuen Regeln jedoch das Gegenteil, so dass zahlreiche Videos auf YouTube gesperrt wurden. Diese massive Sperrwelle trifft die Content Creators hart.

MontanaBlack Meister der verbalen Entgleisungen

Gerade Szeneikonen wie MontanaBlack, der mehr als dafür bekannt ist, ein besonders loses Mundwerk in seinen Videos und Streams an den Tag zu legen, müssen derzeit besonders acht geben. Auf Twitch, wo der berühmteste deutsche Streamer die Massen begeistert, wird jedenfalls nicht darauf geachtet, sodass verbale Entgleisungen an der Tagesordnung sind. Allerdings finden viele der Beleidigungen und Flüche danach auch ihren Weg von Twitch auf YouTube.

Oder wird MontanaBlack nun etwa komplett kinderfreundlich? Nun, davon ist definitiv nicht auszugehen. Nachfolgend ein kurzer Auszug aus den neuen YouTube-Regeln:

„Unser Ansatz für Obszönitäten ändert sich. Alle Variationen von Schimpfworten werden nun gleich behandelt, sodass es keine unterschiedlichen Level der Schwere mehr gibt (zum Beispiel leicht, moderat, stark oder extrem) und wir behandeln 'Verdammt' und 'zur Hölle' nicht mehr als obszön. Deshalb erhalten Obszönitäten im Titel, Thumbnail oder den ersten 7 Sekunden eines Videos oder solche, die durchweg im Video verwendet werden, keine Werbeeinnahmen. Obszönitäten nach den ersten 8 Sekunden eines Videos können weiterhin Werbeeinnahmen erzielen.“

Quelle: merkur.de