Der LEGO-Gigant: Mann bastelt Airbus A 380 mit allen Schikanen – Legobauen ist nicht gleich Legobauen: Sicher, viele von uns sind im Kindesalter zur Plastikkiste unter dem Regal gerannt, haben unsere einst so leidenschaftlich zerlegte Polizeiwache oder die Reste des Piratenschiffs zusammengekramt und daraus etwas Neues gebaut. Doch manche konstruieren mit den Klemmbausteinen wahre Kunstwerke, so gewaltig, dass Ingenieurskunst im Spiel ist.

So auch in diesem Fall. Denn wenn sich ein YouTube-Kanal salopp „Big Planes“ nennt, so weiß man: Hier ist drin, was draufsteht. Zumindest nimmt man das an. Sieht man dann die Thumbnails, geht einem spätestens auf, dass der Betreiber es nicht nur mit echten Maschinen hat, sondern vor allem dänische Plastikbauten liebt.

Hier entstehen Klötzchen-Kolosse

Einige solcher Maschinen wurden für den Kanal in liebevoller Klein(s)tarbeit konzipiert und montiert. Die eingangs erwähnte Ingenieurskunst ist dabei unverzichtbar. Denn die Brummer des Baumeisters erreichen Gewichtsklassen und Spannweiten, für die dänische Klemmbausteine „eigentlich“ nicht zwangsläufig ausgelegt sind. Fragen der Statik kommt dann höchste Bedeutung bei.

So wie bei diesem Airbus A380 MOC von Emirates Airlines. Dieses Meisterwerk von einem Lego-„Modell“ wurde ohne Leim, ohne Streben, metallische Gerüste oder andere Hilfsmittel realisiert, wie der Erbauer auf seinem Kanal betont. 40.000 Steine kamen zum Einsatz, das Konstrukt ist rund 45 Kilogramm schwer. Die Triebwerke sind mit Antrieben von Lego „Power Functions“ bestückt, auch andere bewegliche Teile wurden motorisiert.

Der Superjumbo

Die A 380 ist das größte Passagierflugzeug der Welt, wird auch als „Superjumbo“ bezeichnet – das Modell steht dem mit einer Länge von 1,82 Metern und einer Spannweite von 2,13 Metern in wenig nach. Die Anzahl der Details, die „Big Planes“ konstruiert hat, sprengt den Rahmen dieses Textes. Seht – und staunt – selbst. Das darf kein Lego-Fan verpassen.