Weltpremiere: Flugmotorrad XTurismo Limited Edition vor Publikum gezeigt – Gefühlt machen wöchentlich Neuigkeiten zu fliegenden Autos die Runde. Gespannt erwarten Interessierte Entwicklungen auf dem jungen Sektor. Geht es nach einigen Unternehmen, sollen wir angeblich schon in wenigen Jahren über fliegende Autos verfügen. Doch nicht nur das: Auch sogenannte Hoverbikes, schwebende Motorräder, sind in der Mache. Eines funktioniert bereits und wurde nun vorgeführt. Die ist das XTurismo Limited Edition.

A.L.I. Technologies, ein japanisches Start-up, das sich auf die Fertigung von Drohnen spezialisiert hat, steht hinter dem XTurismo Limited Edition. Das Unternehmen setzt seine Erfahrungen im Drohnenbau für dieses persönliche Transportfahrzeug ein. Ein an ein Motorrad oder Jetski erinnernder Sitzbereich befindet sich auf einer Anordnung aus Rotoren, unter der wiederum ein Paar Kufen für die Landung angeordnet ist.

Erscheinungstermin: Mitte 2022

Das Hoverbike XTurismo Limited Edition verfügt sowohl über einen herkömmlichen Motor als auch über vier Elektroantriebe. Im Zusammenspiel aller Aggregate kann sich das Fahrzeug damit bis zu 100 Stundenkilometer schnell bewegen. Je nach Geschwindigkeit und Zuladung kann es bei seinem Gewicht von 300 Kilogramm bis zu 40 Minuten in der Luft bleiben. Maximale Zuladung: 100 Kilogramm.

Der Listenpreis beträgt laut „Techspot“ 77,7 Millionen Yen (umgerechnet rund 582.120 Euro). Interessierte Käufer können die Maschine vorbestellen und sollen bereits spätestens Mitte 2022 beliefert werden. Gegenüber Reuters betonte A.L.I.-CEO Daisuke Katano (Übers. d. Verf.): „Bisher hatte man die Wahl, sich auf dem Boden oder in der Luft fortzubewegen. Wir hoffen, eine neue Methode der Bewegung anbieten zu können.“

Vorerst wohl nicht straßentauglich

Die Maschine wurde auf einer Rennstrecke in der Nähe des Fuji vorgeführt, wo sie einige Meter über dem Boden schwebte. Mit einer Straßenzulassung dürfte vorerst nicht zu rechnen sein. Für Katano zeigt sich aber noch ein anderer Verwendungszweck: Rettungsteams den Zugang zu Gebieten zu gewähren, die für Bodenfahrzeuge nicht erreichbar sind.

Das Projekt hat namhafte Unterstützer, unter ihnen der japanische Profifußballer Keisuke Honda, aber auch Namen aus der Industrie wie Mitsubishi Electric and Kyocera.

Quelle: techspot.com