Drohnen. Was der eine für eine extrem nützliche Erfindung hält, die ein wunderbares Gadget für zu groß geratene Kinder und praktische Anwendungsmöglichkeiten vereint, sind andere weniger euphorisch. Sie sehen in den Fernlenkmaschinen einen Schritt hin zur totalen Überwachung und überdies militärische Todbringer. Gegen solche letztgenannten „Predator“-Drohnen mit Bomben und Raketen kann man als Zivilist wenig ausrichten – doch gegen kleine Alltagsdrohnen kann man etwas tun.

Dieses Video zeigt vier Möglichkeiten, sich der Propeller-Plagegeister zu entledigen. Denn immer mehr Drohnen kreuzen den Luftraum illegal – sei es über Flughäfen, wo sie den Verkehr gefährden oder über eurem Hinterhof, in dem ihr schlicht eure Ruhe haben wollt. Doch wie man die Nervtöter loswird, da ist guter Rat teuer. Im Gegensatz zu Schwarzbrennern, Methköchen oder anderen Rednecks haben wohl nur die wenigsten Bundesbürger hierzulande eine Flinte neben der Eingangstür stehen, um das surrende Kroppzeug per Würfelschrot zu entsorgen.

Gut, zugegeben, in dem gezeigten Material sind nicht alle der gezeigten Möglichkeiten für den Laien verfügbar – entweder, weil sie unerschwinglich, Prototypen für das Militär oder extrem unpraktisch sind. Doch als Ideengeber, wie man das Tausend-Euro-Spielzeug eines lästigen Spanners in einen Tausend-Euro-Haufen Styrodur, Plastik und Elektroschrott verwandeln kann, taugt das Video allemal. Jetzt müssen wir nur noch überlegen, wie wir an einen Adler kommen – der könnte uns in der BBQ-Saison auch Frischfleisch schlagen …