Die neuen Konsolen sind kaum in deutschen Wohnzimmern angekommen, da macht sich die Fachwelt bereits Gedanken um die nächste Generation. Glaubt man Analysten, dürften Xbox One und PS4 die letzte Runde im Kampf der stationären Konsolen eingeläutet haben.

Bereits die Xbox One sollte ohne Internetanbindung den Dienst versagen. An dieser Klippe ist die Spielerwelt zwar noch einmal vorbeigeschippert, doch in Zukunft dürfte die Voraussetzung, online sein zu müssen, um spielen zu können, unvermeidbar werden.

Das Geschäftsmodell, seine Spiele in Händlerregalen anzubieten, läuft aus. Klar, das kostet den Hersteller der Spiele schließlich Geld, und warum sollte dieser entsprechende Kosten auf sich nehmen, wenn der Download von Vollpreistiteln auf den eigenen Plattformen heutzutage bereits üblich ist?! Auch Cloud- und Streaming-Dienste erfahren mit jedem Jahr eine wachsende Akzeptanz seitens der nachwachsenden Spielerzunft.
Betrachtet man aktuelle Übernahmen und Käufe von Sony und Microsoft, wird schnell klar, dass die beiden Konkurrenten die Zeichen der Zeit ebenfalls erkannt haben, und sich entsprechend auf die Zukunft des Spielens vorbereiten.

Und das sollten auch alteingesessene Zocker, denen dieses Thema vermutlich so gar nicht gefallen dürfte. Doch die Erde dreht sich weiter, eine neue Generation übernimmt und wir sind plötzlich die Dinosaurier. Unsere Kinder werden uns wohl auslachen, wenn wir eines Tages unsere Playstation aufbauen, um ihnen zu zeigen, was wir so getrieben haben, als wir jung waren. Aber das ist wohl nur gerecht. Immerhin haben wir unsere Eltern auch ausgelacht. Und so schließt sich der Kreis das Lebens!

Quelle: PCH