Gibt es eigentlich etwas Schöneres als einen richtig tollen, trockenen Hochsommer? Sicher: noch mehr Sommer. Hitze, Grillen, mit Freunden schwimmen gehen, alles, was dazugehört. Doch die Hitze ist nicht nur schön, viele Menschen leiden darunter, etwa Kinder und Senioren. Aber den ganzen Tag die gar nicht mal so umweltfreundliche Klimaanlage laufen lassen, kann man auch nicht – wenn man denn überhaupt eine hat. Das will Sony nun ändern.

„Reon Pocket“ nennt Sony die neue Waffe gegen verschwitzte Manager-Hemden und durchnässte Rücken. Ein tragbares Gerät, das in die Kleidung des Trägers vollintegriert wird und als Teil von Sonys firmeneigenem Startup-Beschleunigungsprogramm konzipiert wurde – einer Initiative, um jungen Gründern und ihren taufrischen Unternehmen auf den Markt zu verhelfen und unter die Arme zu greifen.

Reon Pocket wurde erst unlängst über eine Crowdfunding-Webseite dieser Initiative finanziert.

Zwei Jahre Entwicklungszeit flossen in die tragbare Klimaanlage, die nicht nur kühlen, sondern im Winter auch wärmen kann. Ersonnen wurde sie ursprünglich, weil ihr Erfinder Geschäftsleute im Sommer in Tokio in ihren Anzügen hatte leiden sehen. Durch thermodynamische Systeme kann Reon Pocket die Körpertemperatur des Trägers um bis zu 13 Grad Celsius senken bzw. um bis zu acht Grad erhöhen.

Dies ist im Zusammenspiel mit einem speziellen Unterhemd möglich, das eine Tasche auf Höhe des unteren Nackens für das Gerät birgt. Über Bluetooth wird Reon Pocket mit dem Smartphone gekoppelt und erlaubt so eine Temperaturregelung. Später wird das Gadget ganz normal über USB-C geladen und hält, je nach Gebrauchsdauer, über einen ganzen Tag lang, wenn man sich in Intervallen und je nach Situation herunterkühlt.

Bei fortwährenden Betrieb genügt ein zweistündiger Ladezyklus für 90 Minuten Dauereinsatz. Sämtliche Vorbestellungen in Japan sind bereits ausverkauft, zur Olympiade 2020 in Tokio soll das Teil an den Start gehen – wann und in welcher Form es auch nach Europa kommt, ist noch unbekannt. Momentaner Kostenpunkt in Japan:

Zwischen umgerechnet 116 Euro und 150 Euro, je nachdem, wie viele der unerlässlichen Hemden man in dem Paket nimmt.

Quelle: 9gag.com