Wer erinnert sich noch, wie das damals mit dem Siegeszug der DVD oder der Blu-ray war? Richtig groß wurde das Medium erst, als die US-Pornoindustrie es für sich entdeckte, heißt es immer. Sollte dem wirklich so sein, sind das gute Neuigkeiten für VR. Denn die US-Erotikbranche ist dabei, den neuen Markt zu erkunden. Doch auch in hierzulande will man nicht ins Hintertreffen geraten. Die deutsche Vr-Video-Plattform „Reality Lovers“ möchte dafür sorgen.

Die User melden sich über die Website von Reality Lovers an, dabei können verschiedene Abo-Varianten und Laufzeiten in Paketen gewählt werden. Überdies benötigen die Nutzer noch eine Datenbrille wie Oculus Rift oder HTC Vive. So laden sie die VR-Videos direkt über die Brille herunter. Das Ganze soll auch mit Smartphone-VR-Systemen wie Samsung Gear VR oder Google Cardboard funktionieren, die Kunden müssen dann aber noch eine VR-Player-App installieren. Interessant: Wer kein solches VR-Gerät besitzt, dem stellt Reality Lovers ein entsprechendes Headset zu seinem Abo zur Verfügung – und zwar ohne Mehrkosten.  Gratis.

Neuerungsfreudige Erotik-Branche

Die Zeit wird zeigen, ob die Idee Erfolg hat – andererseits hat man an der DVD gesehen, wie gut sich so etwas entwickeln kann. Die virtuelle Realität bietet sich schließlich an, um Fantasien aller Art zu befriedigen, da muss es nicht bei jugendfreien Vergnügungen bleiben. Und wenn die Erotikbranche wieder als Innovationsmotor fungiert, könnte der Erfolg des Mediums explodieren. Sicher wird dann auch die deutsche Branche ein Wörtchen mitzureden haben:
Kaum ein Sektor ist so technikaffin und kontinuierlich an Neuerungen interessiert. Kaum eine Branche hat eine derart heterogene Zielgruppe. Und in kaum einer Branche sind die Konsumenten so stark bereit, Geld in neue Inhalte und technische Entwicklungen zu investieren“, so René Pour, Gründer und Geschäftsführer von Reality Lovers.

Quelle: PM