Im Gegensatz zu Microsofts Xbox One verkauft sich die PlayStation 4 wie geschnitten Brot. Noch kurz nach dem Release im vergangenen November wurden die Geräte zum fast doppelten Preis gehandelt, während die Xbox One, wenn auch schleichend, zum Ladenhüter mutierte. Doch trotz des starken Erfolgs im Konsolengeschäft sieht sich Sony gezwungen, immense finanzielle Verluste hinzunehmen.

Im Zuge der Bekanntgabe der Geschäftszahlen des vergangenen Fiskaljahres gab das japanische Unternehmen bekannt, einen Verlust von insgesamt 128,4 Milliarden Yen, umgerechnet 1,26 Milliarden Dollar(!), eingefahren zu haben. Für sich betrachtet erlitt der Videospielbereich einen Verlust von insgesamt 8,1 Milliarden Yen, was ungefähr 78 Millionen US-Dollar entspricht. Noch im Jahr zuvor erwirtschaftete diese Sparte einen Gewinn von 1,7 Milliarden Yen.

Grund für die roten Zahlen: die PlayStation 4. Trotz der guten Verkäufe sorgte alleine die Zeit vor dem Start, die Werbung und Entwicklung für hohe Kosten. Doch dank des Umsatzes des Onlinesektors von Sony Online Entertainment konnte der Verlust des Konsolenbereichs aufgefangen werden. Für das kommende Fiskaljahr rechnet die Firma zudem mit steigenden Gewinnen, da die Kosten für die PS4 und Co. im Vergleich zum Zeitraum vor der Veröffentlichung deutlich sinken werden.