Mit Motocross und Dirtbikes verbinden wohl die meisten Motorsportfreunde neben den gewaltigen Sprüngen und spritzendem Schlamm eines: Lärm. Ein an übergroße Wespen erinnerndes, schnarrendes Motorengeräusch. Doch auch für diesen Sport scheinen sich die Zeiten zu ändern – E-Geländemaschinen tauchen vermehrt auf. In diesem Video bekommt ihr einen Eindruck, wie sich so etwas dann anhört – oder eher: nicht anhört…

Im Zeitalter von Lärmverschmutzung tatsächlich eine echte Wohltat – und auch die Natur, insbesondere die Tiere, dürften es dem Hersteller danken. Denn hier gibt es keinen kreischenden Motor, keine klappernden Ventilkappen oder andere laute Geräusche. Nur den Sound, mit dem sich Reifen durch das Erdreich graben und das Summen des E-Motors. Muss man nicht mögen – kann man aber.

Das Video, in dem Super- und X-Cross-Fahrer Joshua Hill ein E-Dirtbike ausprobiert, wirkt auf den ersten Blick bzw. Lauscher, als sei etwas kaputt mit dem Ton. Man hört Wind und Natur, aber das Bike erst, als es näherkommt. Dann zieht der Mann damit durch, was man beim Motocross eben so tut: 9-Meter-Sprünge sowie Burnouts und Shreds durch das leidgeprüfte Gras. Nur alles eben ziemlich leise.

Darin könnte natürlich auch eine mögliche Problematik dieser neuen E-Welle liegen, derer sich die Hersteller werden annehmen müssen: Denn was man nicht kommen hört, dem kann man auch nicht ausweichen.