Twitter und Facebook sprechen mit ihren Diensten zwar eine gänzlich andere Zielgruppe an, stehen trotzdem in Konkurrenz miteinander. Nun rät Twitter-Gründer Biz Stone Mark Zuckerberg jedoch, seine Plattform kostenpflichtig zu gestalten.

Grund dafür sind die Werbeeinblendungen, die er zum einen für nicht sonderlich nützlich oder interessant hält. Zum anderen wären sicherlich einige Nutzer bereit, eine Gebühr zu zahlen, um eben jene Werbung abschalten zu können. Ein weiteres Inzentiv wären Premiumfunktionen, die nur zahlende Mitglieder erhalten.

Stone zufolge könne, wenn lediglich zehn Prozent der Facebook-Nutzer diesen Premium-Service nutzen würden, rund eine Milliarde US-Dollar eingenommen werden – pro Monat!

Bisher hat sich Zuckerberg noch nicht zu dieser „fabelhaften“ Idee Stones geäußert. In der Vergangenheit hat er allerdings immer wieder betont, dass Facebook kostenlos ist und es auch in Zukunft bleiben soll. Das ist auch gar nicht schädlich, mag man den Zahlen Glauben schenken.

Im ersten Quartal 2013 erzielte das Netzwerk einen Gewinn von 219 Millionen US-Dollar und lag damit 6,8 Prozent über dem des Vorjahreszeitraumes. Diese Woche wird Facebook die Zahlen für das zweite Quartal bekannt geben.

Wärt ihr bereit für Facebook eine Monatsgebühr zu zahlen?

Quelle: Golem