Mit dem Aufstehen ist das so eine Sache. Es ist einfach widernatürlich, einen Menschen zu einer Zeit, die seiner biologischen Uhr zuwiderläuft, aus dem Bett zu werfen, ihn in Kleider zu hüllen und in ein unbequemes Büro zu verfrachten. Klar, dass die meisten Leute da morgens lieber liegenbleiben. Es gibt aber auch Menschen, die stehen gar nicht erst auf. Für die hat Colin Furze, der irre Erfinder, ein spezielles Bett konzipiert.

Ihr wisst schon, Colin Furze, der Typ mit dem für Deutsche leicht „anrüchigen“ Nachnamen. Der Mann, der Düsenfahrräder, Termitwerfer und anderes Zeug baut. Er hat sich einige Gedanken gemacht, wie er notorische Morgenmuffel aus dem Bett bekommt. Keine leichte Aufgabe, schließlich gibt es Leute, die selbst dann nicht aufstehen, wenn ihr Gehirn das Klingeln des Weckers längst als Störung wahrgenommen hat – weil sie wissen, dass das Teil irgendwann schon wieder aufhören wird.

So ein Smartphone liegt in der Regel auch nicht besonders viel und fliegt schon mal in die Ecke, wenn man auf das Geplärre keinen Bock hat. Fliegen ist allerdings ein gutes Stichwort: denn mit Colins Bett wacht ihr garantiert auf, weil ihr gar keine andere Chance habt. Das könnte daran liegen, dass ihr schlichtweg nicht aus diesem Bett aufsteht, sondern dass dieses Bett euch aufsteht. Genauer gesagt: Es ist ein riesiges Katapult und schleudert euch mit Hydraulik in den Tag. Es gibt sicher sanftere Wege, aufzuwachen – aber keine effektiveren.