"Ameca": Erster Roboter mit menschlicher Mimik enthülltt – Wer der Automatisierung und den zunehmenden Erfolgen der Robotik eher skeptisch oder gar mit Gänsehaut gegenübersteht, der sollte um das nun folgende Video einen großen Bogen machen. Diese Puppe sieht bereits echter aus, als so mancher Filmroboter aus Streifen wie „I, Robot“. Ameca nennt sich der neue Metallknecht, der beinahe das „Uncanny Valley“ beseitigt.

Unter diesem Begriff versteht man ein Gefühl von Unwirklichkeit und Abstoßung, wenn Menschen mit Videospielcharakteren, Computeranimationen oder Robotern konfrontiert sind, die nahezu lebensecht sind, aber eben nicht vollständig – und daher seltsame psychologische Effekte und Befremdung in uns auslösen. Engineered Arts nennt sich das Unternehmen, das diesem Effekt mit Ameca mutmaßlich den Kampf angesagt hat.

Seit 2005 erschafft man dort Roboter mit menschlicher Mimik.

Beruhigend: Zumindest noch hat Ameca keine Künstliche Intelligenz, sondern gleicht vielmehr laut einem Bericht von „Techspot“ einer beweglichen Büste. Diese kann von interessierten Unternehmen mit menschlichen Emotionen gefüttert werden, um etwa für Promoaktionen, als Requisiten für Filme und Ähnliches verwendet werden, um menschliche Gesichtsausdrücke nachzuahmen.

Ameca kann sich weder bewegen, noch sprechen. Der Roboter basiert auf der ersten Version des Unternehmens, Mesmer, einer Figur, die auf den ersten Blick lebensecht erwirkt, aber über ein weniger ausdrucksstarkes Mienenspiel verfügen soll. „Techspot“ betont, dass beide Geräte des Unternehmens zeigen, hin sich die Robotik und die Künstliche Intelligenz in Zukunft bewegen werden. Zumal Engineering Arts daran arbeitet, Ameca irgendwann auch das Laufen beizubringen.

Quelle: techspot.com