Die Online-Welt ist dem Internet-Giganten Amazon offensichtlich nicht genug. Glaubt man einem Bericht des „Wall Street Journal“, plant der Shopping-König nämlich, auch im „Real Life“ Fuß zu fassen. Und zwar mit dem Verkauf von Lebensmitteln. In kleinen Läden sollen Kunden zukünftig leicht verderbliche Waren wie Milch, Fleisch und Gemüse einkaufen können. Eine Konkurrenz für den klassischen Supermarkt?

Möglich wäre es, denn der Konzern plant dem Artikel zufolge Drive-in-Stationen. Der Kunde muss dann nur noch vorfahren, um den zuvor im Netz zusammengestellten Warenkorb abzuholen. Dabei soll sogar eine Technik zum Einsatz kommen, welche Nummernschilder erkennt, wodurch Wartezeiten verkürzt werden können.

Amazon schweigt bislang

Unter Berufung auf eingeweihte Kreise ist in dem Bericht dabei vom „Project Como“ die Rede. Und zwar als Bestandteil des bislang nur in den USA und London angebotenen Amazon Fresh, einer 15 Euro teuren Zusatzoption für Prime-Mitglieder.

Amazon selber hat sich zu den Plänen bisher noch nicht geäußert, weshalb es auch noch keine Informationen zum deutschen Markt gibt. Allerdings halten wir einen derartigen Vorstoß in den klassischen Einzelhandel zumindest grundsätzlich für sehr wahrscheinlich. In den USA hat der Konzern immerhin schon einige Buchläden eröffnet.

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Quelle: haz.de