Amazon Prime Air – so lautet das neue Projekt des Internetversandhauses Amazon. Anfang Dezember 2013 zeigte das Unternehmen in einem Konzeptvideo, wie die Expresslieferungen der Zukunft aussehen könnten. Mithilfe von Lieferdrohnen will Amazon seinen Kunden eine weitere Möglichkeit für Expressversand bieten, sodass sie ihre Produkte in nur wenigen Minuten oder Stunden direkt in ihren Vorgarten geflogen bekommen. Trotz der Frage, ob das ganze Unterfangen überhaupt machbar ist, arbeitet die Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Amazon weiterhin an der Technologie.

Amazon-Chef Jeff Bezos verriet in einem Aktionärsbrief, dass die Drohnen mittlerweile die achte Generation erreicht haben, es jedoch immer noch eine Menge ungeklärter Fragen gebe. Ein Vorteil der Drohnenlieferung wären übrigens nicht nur die kürzeren Zustellzeiten, sondern auch eine Verringerung der Kosten. Man müsste keine Paketzusteller und viele Logistiker mehr unterhalten, sondern die Drohne würde den gesamten Prozess nahezu selbstständig erledigen.

Amazon könnte übrigens die Lieferdrohnen, die Pakete bis zu 2,3 Kilogramm über eine Distanz von 16 Kilometern transportieren können, schon kommendes Jahr einsetzen. Zumindest dann, wenn die Luftfahrtbehörden mitspielen – die sind nämlich wohl der größte Stein im Weg des Liefergiganten. In Deutschland müsste der Pilot der Drohne beispielsweise stets Sichtkontakt halten – wobei eigentlich davon auszugehen ist, dass die Geräte ja völlig autonom agieren sollen.

Quelle: Gulli