Mit seinem niedrigen Schmelzpunkt und seiner Formbarkeit ist Gold ein ideales, weiches Metall für die Herrenstellung von allerlei Schmuck, Barren oder Münzen. Es lässt sich lagern, seid Wert bleibt beständig und es ist heiß begehrt, nicht nur bei einem gewissen Schurken aus den James-Bond-Streifen. Doch man kann noch andere Dinge damit anstellen: Neben ernstzunehmender Nutzung in der Elektronik, etwa für Platinen, Kontakte oder dergleichen, lässt es sich auch wunderbar für virale Videos missbrauchen. Zum Beispiel, indem man einen Barren des Edelmetalls unter eine hydraulische Presse legt.

Wir wären nicht die, die ihr gerne besucht, würden wir euch dieses Video vorenthalten, das wir unlängst aus dem Netz fischten. Hier kommt es zu einem schicksalshaften Treffen zweier kostspieliger Gesellen: Der eine ist ein 24-karätiger Goldbarren, hochdicht und trotz seiner überschaubaren Größe stattliche ein Kilogramm schwer. Sein Gegenspieler: die in viralen Netzfilmchen immer beliebter werdende hydraulische Presse.

40.000 Dollar ist der Brocken wert und wurde von den Edelmetallhändlern der Firma Baird & Co für das Video bereitgestellt. Selbstverständlich nur, weil diese Leute kluge Metallurgen sind, denen eines vollkommen klar ist: Was immer die Presse mit dem Barren anrichtet und welche Form er nach dem Experiment auch haben mag – seinen Wert schmälern die Verunreinigungen und der immense Druck sicher nur minimal. Schließlich bleibt Gold … Gold.