Hand aufs Herz: Wer von euch, der im Zuge einer Kernspintomographie schon mal in die MRT-Röhre musste, hat nicht daran gedacht, mit irgendwelchen Metallgegenständen Blödsinn zu machen? Immerhin soll das vom Gerät erzeugte magnetische Feld ja ganz schön dicke Eier haben, um es mal fachlich auszudrücken. Zumindest wenn man der Darstellung aus Film und Fernsehen glaubt. In 'Terminator: Genisys' hatte der von den Maschinen besessene John Connor mit so einem Teil jedenfalls ganz schön zu kämpfen.

Nun haben wir natürlich gerade keinen Rebellenanführer aus der Zukunft mit einem Körper aus Nanobots zur Verfügung, um die Wirkweise eines MRT-Gerätes auf Metall zu testen. Dafür haben wir aber immerhin YouTube, und das ist ja schließlich fast genauso gut. Denn irgendjemand lässt sich dort immer finden, der ausprobiert, woran andere nur denken. Und siehe da: Ein Video, in dem ein paar Typen Metallgegenstände in eine laufende MRT-Röhre werfen. Oder wie man im Englischen sagt: MRI.

Kurz zur wissenschaftlichen Unterfütterung: MRT steht für „Magnetresonanztomographie“, während sich hinter dem englischen MRI die Abkürzung für „Magnetic Resonance Imaging“ verbirgt. Gemeint ist in beiden Fällen ein bildgebendes Verfahren, das vor allem in der medizinischen Diagnostik zur Darstellung von Struktur und Funktion der Gewebe und Organe im Körper eingesetzt wird. Die umgangssprachliche Bezeichnung „Kernspintomographie“, oder auch kurz „Kernspin“, leitet sich wiederum aus den physikalischen Prinzipen der Kernspinresonanz ab, auf dem das ganze Verfahren basiert.

Ein faszinierendes Gerät, das in der Lage ist, durch sehr starke Magnetfelder sowie magnetische Wechselfelder im Radiofrequenzbereich bestimmte Atomkerne im Körper resonant anzuregen. An sich eine Sache, über die es sich nachzudenken lohnt. Aber wie gesagt, viel spannender ist es, Münzen reinzuwerfen, um zu gucken, was damit passiert!