Ein Kreisel aus Aluminium, eine Hochleistungskamera und ein paar Feuerwerksraketen – fertig ist das faszinierende „Spielzeug“, das es auf beeindruckende 88 Umdrehungen in der Sekunde bringt. Verantwortlich dafür? Natürlich der „Backyard Scientist“, schon beinahe Stammgast im MANN.TV-Videofundus …

Das Internetzeitalter. Schöpfungsstätte unzähliger in Heimarbeit gedrehter Videos, bei denen Dinge zu Gerätschaften umfunktioniert werden, die nichts mehr mit ihrem ursprünglichen Zweck zu tun haben: Badewannen voller Nutella oder Chilisauce statt Wasser. Hot-Wheels-Autos als rollende Kameras, und so weiter. Nun erwischt es eben die gerade im Trend liegenden „Fidget Spinner“ (in etwa: Rumspiel-Kreisel. Locker gelagerte Fingerkreisel, die genau wie die ebenso beliebten „Fidget Cubes“ einstmals zu einem Zweck erfunden wurden: Um Menschen mit Aufmerksamkeitsspannen-Defiziten oder seelischen Erkrankungen etwas Beruhigendes für ihre Flossen zu tun zu geben.

Zumindest war das einer der Gedanken dahinter. Dann entdeckten klick- und ruhmsüchtige Kids auf YouTube, dass man mit den Dingern so Einiges veranstalten kann. Et voilà: Ein Hype ward geboren. Auch der mittlerweile wohl jedem treuen MANN.TV-Leser wohlbekannte „Backyard Scientist“ hat die Dinger für sich entdeckt – wenngleich eher augenzwinkernd und sich wohl bewusst, dass er gerade auf einer Trendwelle mitreistet, die schon wieder verebbt. Doch wie das bei dem jungen Mann so ist, begnügt er sich nicht mit einem „normalen“ Fidget-Spinner, sondern säbelt sich mit dem Plasma-Schneidbrenner einen aus einem Aluminiumblech – und tackert mal eben Raketenantriebe an das Teil …