400.000 Legosteine, das bedeutet wahlweise ein gewaltiges Bauprojekt oder unglaubliche Fußschmerzen, wenn die Dinger im Dunkeln verteilt irgendwo im Haus herumliegen. Obwohl, bei einer solchen Menge an Legos dürfte vom freien Boden nicht mehr so furchtbar viel übrig bleiben. Was macht man mit solch einer Menge an Legosteinen? Zwei Deutsche haben damit einen T2 Bulli in einer Camper-Variante gebaut. In Originalgröße. 

René Hoffmeister und Pascal Lenhard heißen die beiden Herren, die sechs Wochen lang in sehr langen Arbeitstagen (und -Nächten) an dem Projekt gewerkelt haben. Hoffmeister ist sogar einer der zwölf offiziellen Lego-Modellmacher mit Zertifikat – solltet ihr von dem Job bei LEGO noch nie gehört haben, geht es euch wie uns, aber hätte man uns als Kindern erzählt, dass es einen solchen gibt, wir hätten alles getan, um ihn zu bekommen.

Den Arbeiten an dem Bulli ging ein äußerst komplexer und umfangreicher Prozess voraus

Eine ingenieurtechnische Meisterleistung auf Basis komplizierter Berechnungen. Das Modell in Originalgröße benötigte einen absolut makellosen Konstruktionsplan, damit es unter seinem eigenen Gewicht nicht kollabiert. Wände und Fenster sowie sämtliche Verstrickungen mussten deswegen rigoros auf ihre Steifigkeit hin ausgelegt sein.

Zudem mussten die beiden sicherstellen, dass ihnen nicht auf halbem Wege die Steine ausgehen und sie ihr Ziel mit der vorhandenen Menge erreichen. Dennoch kam es zu einem Zwischenfall, den beiden fehlten 20.000 transparente Klötzchen für die Fenster. Am Ende aber nahmen sie jede Hürde und vollbrachten ihr Meisterwerk, einen detailreichen T2 Camper samt Innenraum aus 400.000 Legos.

Wenn ihr nicht nur das Resultat der Arbeit in dem Video unten, sondern den ganzen Werdegang des Projekts verfolgen möchtet, könnt ihr das hier in dieser Playlist tun. Jede der insgesamt fünf Episoden ist äußerst unterhaltsam. Gratulation von MANN.TV für diese Wahnsinnsleistung!

Quelle: jalopnik.com