Roboter klauen unsere Jobs! Und als wäre es nicht schon schlimm genug, dass die billigen Arbeitssklaven immer mehr Aufgaben in Fabriken übernehmen, wollen sie dem Menschen nun auch noch seine sportlichen Leistungen abspenstig machen! Hat den keiner „Terminator“ gesehen? Oder „Matrix“? Hallo?!

Wir schreiben das natürlich mit einem Augenzwinkern. Wenn es auch freilich nicht von der Hand zu weisen ist, dass Maschinen die menschliche Arbeitskraft seit Beginn der industriellen Revolution zunehmend obsolet machen. Immerhin braucht eine Maschine keinen Urlaub, verlangt keine Gehaltserhöhung und klaut auch niemandem den verdammten Joghurt aus dem Kühlschrank im Büro, OBWOHL DA EIN NAME DRAUFSTEHT, HERRGOTT!!!

Im gleichen Maße wie die technische Evolution der Roboter steil voranschreitet, schrumpft das Metier dessen, wozu nur Menschen in der Lage sind. Ganz großes Thema dieser Tage ist das autonome Fahren. Längst keine Zukunftsmusik mehr. Aber habt ihr gewusst, dass es einen Roboter gibt, der in der Lage ist, ein Motorrad zu lenken?

Der von Yamaha entwickelte „Motobot“ macht seine Sache sogar so gut, dass seine Erbauer ihn selbstbewusst auf einer Rennstrecke gegen den neunmaligen Weltmeister Valentino Rossi höchstpersönlich haben antreten lassen. Das erklärte Ziel: Absolviere die Strecke mit einer durchschnittlichen Mindestgeschwindigkeit von 200 km/h und schlage außerdem die Rundenzeit des vielleicht besten Motorradfahrers aller Zeiten.

Dabei muss noch gesagt werden, dass Motobots Bike nicht modifiziert wurde und der Roboter tatsächlich eine Maschine lenkt, die genauso aus der Fabrik hätte kommen können. Wie das Duell ausgeht, verraten wir euch an dieser Stelle natürlich nicht, aber dass Motobot die Strecke überhaupt fahren kann, ist ohnehin die eigentliche Sensation.