Feuer. Nicht nur seit Urzeiten ein Lebensspender und die einzige Waffe des frühen Menschen gegen die Elemente und ihm überlegene Raubtiere. Auch eine der zerstörerischsten Kräfte, die uns bekannt sind – sie kann selbst in der modernen Zeit Wunderwerke der Technik wie Wolkenkratzer binnen kürzester Zeit in Ruinen verwandeln. Kein Wunder also, dass Ingenieure fieberhaft an Lösungen und Waffen gegen die Feuersbrunst arbeiten.

Eine davon erlebt ihr in dem nun folgenden Video: Wissenschaftler haben diese neue Erfindung der Weltöffentlichkeit präsentiert, die auf den Namen „DragonFireFighter“ hört. Die Experten der Tokohu-Universität in Japan konstruierten den Drachen-Feuerwehrmann, um den menschlichen Brandbekämpfern unter die Arme zu greifen, wenn es darum geht, Gebäuden mit verwinkelten Einsturzzonen oder Luftschächten auf den Leib zu rücken.

Vom Boden und Leitern unabhängig

Das Gerät stößt Wasser mit hohem Druck aus verschiedenen, autonom steuer- und regulierbaren Düsen aus, die es in der Luft halten und wie eine lebendige Schlange bewegen – will die Maschine aufwärtssteigen, stößt sie etwa Wasser nach unten aus usw. Das erste Modul, der „Kopf“ der Schlange, dient dabei als Hauptbrandbekämpfungsdüse, gleichseitig kühlt die enorme Wassermenge die Elektronik selbst in weißglühenden Umgebungen.

Der „DragonFireFighter“ ist unabhängig von örtlichen Gegebenheiten und selbst vom Boden, der Wasserdruck katapultiert ihn auch in der Luft immer weiter – solange der Schlauch lang genug ist und der Druck nicht nachlässt, kann diese Maschine theoretisch Wolkenkratzer erklimmen. So kann sie selbst hartnäckige Brände in Spalten zwischen Gebäuden oder hinter Fenstern in großer Höhe löschen. Was wir in diesem Video sehen, ist der gerade mal zwei Meter lange Prototyp – dennoch sind seine Fähigkeiten beachtlich.

Quelle: express.co.uk