Mit Blick auf unserer Artikel der letzten Wochen, ja gar Monate, haben wir ein Themengebiet schmählich vernachlässigt: modifizierte Nerf-Blaster! Aber Gott sei Dank ist ja noch nicht aller Tage Abend und Youtube ein schier unerschöpflicher Quell an interessanten, kuriosen und spektakulären Videos von spielzeugaffinen Bastlern. Also haben wir uns abermals für euch in die tiefen Abgründe der Plastik-Kriegsführung begeben und dabei dieses Schätzchen für euch ausgegraben!

Als Basis dient der recht herkömmliche N-Strike Elite MEGA Cycloneshock, ein Einhand-Blaster mit Trommelmagazin für sechs Darts, den man überall kaufen kann, wo es Nerfs gibt. Eine spontane Suchanfrage spuckte direkt noch diverse Tuning-Teile unterschiedlicher Hersteller aus, aber mit Kinkerlitzchen wie einer stärkeren Feder gibt sich Profi-Modder Peter Sripol, wie ihr im folgenden Clip sehen werdet, gar nicht erst ab.

Hier werden deutlich härtere Geschütze aufgefahren, die nicht nur eine gut bestückte Werkstatt und ein geschicktes Händchen erfordern, sondern auch noch ausreichende Kenntnisse der Chemie. Denn Stripols Blaster verschießt seine Munition mit der Kraft von Wasserstoff, den die Waffe dank Elektrolyse sogar selber produziert. Soll heißen, mithilfe elektrischen Stromes wird Wasser in seine Elemente zerlegt und das dabei entstandene flüchtige Gas gezündet. Peng!

Spätestens hier ist Vorsicht angesagt, denn Wasserstoff ist extrem leicht entzündlich. Hinzu kommt, dass Sripols Blaster umso gefährlicher wird, je länger man den Elektrolyse-Prozess andauern lässt, so dass es selbst dem Erfinder irgendwann zu gruselig wird. Hört also auf seinen Rat und baut das Ding um Himmels willen nicht nach!