Habt ihr je den Namen „Gravity Industries“ gehört? Das dürfte sich in Zukunft wohl ändern, denn das ist das Start-up, das hinter dem sogenannten „britischen Iron-Man“ steht. Es geht dem Unternehmen nicht um weniger als die Zukunft des individuellen Fliegens zu verändern. Mit einem turbinengetriebenen Anzug, der über 1000 PS entwickelt. Mit diesem Anzug stellte „Gravity Industries“ auch bereits einen Weltrekord auf.

Diesen könnt ihr euch in dem nun folgenden Video zu Gemüte führen. Der Guinness-Weltrekord wurde in der Disziplin „Höchste Geschwindigkeit in einem körperkontrollierten, von Jet-Turbinen angetriebenen Anzug“ aufgestellt. Richard Browning, der Begründer des Unternehmens und sein Testpilot, meißelte ihn am 9. November 2017 mit einem Flug über Wasser in Stein.

Massive Körperspannung des Piloten noch notwendig

51,53 km/h erzielte er nach zwei gescheiterten Versuchen bei Testflug Nummer drei – nicht schlecht für eine Erfindung, an die nur wenige bei ihrer Einführung geglaubt haben und die sich immer noch im Prototypen-Stadium befindet. Doch Browning stellt mit jedem seiner Flüge in einigen Internet-Videos immer höhere Geschwindigkeitsrekorde auf und entwickelt den Anzug kontinuierlich weiter.

Der nächste Schritt von „Gravity Industries“, nun, da das Basismodell bodennah fliegen kann:

Flügel an den Anzug zu montieren, damit die sechs kerosin-getriebenen Gasturbinen, die je 22 Kilogramm mit ihrem Schub in der Luft bewegen können, etwas anderes zu tun bekommen, als nur den Anzug in der Luft zu halten und stärkeren Vortrieb leisten. So dürfte auch viel Druck vom Piloten genommen werden, der laut Brownings Angaben noch sehr viel damit zu tun hat, durch extreme Körperspannung ein Ausbrechen der Düsen zu vermeiden.

Quelle: guinnessworldrecords.com