Die Welt ist voller Missverständnisse und Halbwahrheiten, wenn es um das Thema des „finsteren“ Mittelalters geht. Was kursiert nicht alles an Gerüchten über unzählige Hexenverbrennungen und ähnliche Vorgänge in dieser Zeit – die in der Menge eigentlich erst viel später stattgefunden haben. Auch ein beliebtes Thema: der Keuschheitsgürtel. Der Herr aus diesem Video hat eine Version erfunden, die alles auf Abstand hält – nicht nur Freier… 

Der Keuschheitsgürtel, das war ein metallener Mix aus Unterhose und Gürtel aus dem 14. Jh., der mit einem Schloss über den Genitalien ausgestattet die Treue der Frau in langer Abwesenheit ihres Mannes gewährleisten sollte. Colin Furze, der verrückte Erfinder, braucht keine derlei prüden und sexistischen Vorlagen, um etwas zu ersinnen, das einfach alles und jeden von dem Träger des Gürtels fernhält.

Seine einzige Vision ist es, irren Kram herzustellen, der nicht zwangsläufig einen guten Grund oder gar gesunden Menschenverstand voraussetzt. Oder wann habt ihr zuletzt darüber nachgedacht, einen rotierenden, motorisierten Gürtel zu konstruieren, der mit Messerklingen ausgestattet ist und seinen Träger so in einen lebenden Todeskreisel verwandelt? Dachten wir uns.

Andererseits: Auf mittelalterlichen Schlachtfeldern wäre der Hüfthäcksler vielleicht der Renner gewesen. Wenn euch nicht interessiert, wie Furze das Teil gebaut hat, dann klickt euch zu Minute 7.50 vor, um den Reif des Verderbens im Einsatz zu erleben…