Domino-Fans dürften in den nächsten knapp vier Minuten auf ihre Kosten kommen. Denn in diesem Kleinod von einem Video vollbringt der Macher das Kunststück, den in perfektem Einklang fallenden Steinchen mithilfe von Feuer und jeder Menge Hilfsmitteln ganz neue Aspekte abzugewinnen.

Egal, wie lange wir uns das Gehirn zermartern, wir kommen nicht drauf: Eine Erklärung, warum der Domino-Effekt beim Zuschauen so faszinierend ist, können Laien wie wir Schreiberlinge euch auch nicht geben. Es hat schlicht etwas Fesselndes, wie eine Unzahl liebevoll präparierter Steinchen in perfekter Einheitlichkeit bei gleichbleibender Geschwindigkeit umfällt und sich das Ganze endlos durch die Reihen fortsetzt. Vielleicht ist das so eine Art Hypnose? Fest steht, dass Domino dermaßen mitreißend ist, dass es eine Zeit lang ganze dem Thema gewidmete Tage mit Fernsehübertragungen und gigantischen Steinchenketten gab.

Doch wer gedacht hat, dass sich der berückende Effekt eines solchen Schauspiels nicht noch steigern ließe, der irrt. Solltet ihr den Einleitungstext nicht gelesen haben, dürft ihr dreimal raten, wie man das Ganze interessanter gestalten könnte. Ein Tipp: Hier handelt es sich um ein Internet-Video. Ergo: Jemand ist auf die Idee gekommen, Feuer ins Spiel zu bringen. Doch keineswegs werden die Steine einfach nur angezündet! Stattdessen wird im Stil einer sogenannten „Rube-Goldberg-Maschine“ eine Kette von Ereignissen mithilfe von Knallkörpern, Wippen, (Wunder-)Kerzen, rollenden Teelichtern und anderen Hilfsmitteln ausgelöst, die das Kunststück vorbringt: Domino wird noch faszinierender, wenn es „on fire“ ist.