Möglicherweise erinnert ihr euch noch an dieses Video, in welchem uns ein findiger Bastler beibrachte, wie wir uns aus ganz wenigen Haushaltszutaten selbst einen elektrischen Zug basteln können, der wirklich „fährt“ und verblüffend einfach nach physikalischen Gesetzmäßigkeiten funktioniert. Tja, was sollen wir euch sagen, wie in dem nun folgenden Video zu sehen, hat jemand das Konzept ein wenig aufgerüstet und eine Variante konstruiert, die nicht nur innerhalb der Drahtschlingen, sondern auch außerhalb fahren kann. Günstiger kommt man nun wirklich nicht an eine elektrische „Eisenbahn“…

Der „Zug“ besteht dabei aus Neodymmagneten, etwas blankem Kupferspiraldraht und einer Trockenzellenbatterie. Quasi ganz genau wie bei der Ursprungsversion. Für die Kraft sorgt eine Wechselwirkung zwischen den Magneten und der Batterie. Laut dem Schöpfer, dem Betreiber eines YouTube- Kanals mit dem Namen „AmazingScience“,  ist der Knackpunkt, dass der Durchmesser des Magneten größer ist als der der Trockenzellbatterie.

Ist dies gegeben, so fließt elektrische Spannung durch die Kupferspulen und die Magneten, was dazu führt, dass sich die Spule im Prinzip in einen Elektromagneten verwandelt. Bei diesem Prinzip stoßen sich die Neodym-Magnetenan der Batterie vom elektromagnetischen Kupfer auf der einen Seite ab und ziehen sich auf der anderen Seite an. Die sich daraus entwickelnde Kraft genügt, um die solcherart modifizierte Batterie wie eine Lokomotive nicht nur durch den Drahttunnel, sondern auch auf ihm „fahren“ zu lassen.