Für Menschen, die sich gerne an und im Wasser bewegen, gehört Surfen zu den attraktivsten Freizeitbeschäftigungen. Windsurfer kann man auf so gut wie jedem Gewässer antreffen, solange eine steife Brise weht – für Wellenreiter wird das Ganze schon schwieriger, sie sind auf ordentliche Brecher und eine Brandung angewiesen. Doch was, wenn man im Binnenland lebt? In Australien hat man darauf eine technisch beeindruckende Antwort.

Denn mitten in Queensland ist es nachvollziehbarerweise gar nicht so einfach, einen tollen Surf-Spot zu finden. Doch ein Unternehmen schafft hier Abhilfe und baut „Wavepools“. Das sind jedoch nicht nur schnöde Wellenbäder, sondern künstliche Seen, in deren Zentrum sich ein Meisterwerk der Ingenieurskunst verbirgt. Wobei „verbergen“ wirklich nicht die richtige Beschreibung für ein derart hoch aufragendes Monstrum von einer Maschine ist.

Denn inmitten des künstlichen Sees steht ein gewaltiger Kolben oder Stößel, der hydraulisch arbeitet und durch geschickte Rhythmik die physikalischen Gegebenheiten des Wassers ausnutzt, um den See ordentlich ins Schwappen zu bringen. Dabei soll die Erfindung des australischen Unternehmens „Surf Lakes“ alles beherrschen: Von sanfter Dünung bis hin zu echten Brechern kann der Surfpool jede Art von „Seegang“ erzeugen…