„Ich habe den besten Opa der Welt!“ Eine Aussage, die wohl sehr, sehr viele Enkelinnen und Enkel so tätigen – obwohl es ja eigentlich nur einen geben kann. Die Enkelkinder des in Rente befindlichen Luftfahrtingenieurs Paul Gregg dürften mit dieser Behauptung jedoch wirklich ziemlich weit vorne liegen. Einen coolen Opa haben viele – aber einen, der seinen Enkeln eine Achterbahn in den Hinterhof baut, den gibt es wohl nur einmal…

Aber gut, einem so komplexen und sicherheitsbewussten Beruf wie Luftfahrtingenieur bei Boeing gehen halt nicht viele nach. 34 Jahre Berufserfahrung bringt Paul Gregg in sein Enkelprojekt ein – und das sieht man, wenn man das Teil in Aktion erlebt. Er hat die Homebrew-Achterbahn in seinem Hinterhof in Seattle errichtet – und natürlich ausgiebig getestet, um die Sicherheit seiner Enkel zu jeder Zeit zu garantieren.

146 Kilo Steine für die Sicherheit

Auf seinem Kanal finden sich neben der Achterbahn in Aktion nämlich auch diverse Testberichte und Belastungsfahrten, die Paul auf den PVC-Schienen seines Eigenbaus unternommen hat. Da seine Spezialgebiete als Luftfahrtingenieur Strukturen und deren Belastbarkeit waren, kennt er sich damit gut aus. So erleben wir etwa, wie er Beutel mit 146 Kilo an Steinen verwendet, um den Rahmen eines Achterbahn-Wagens zu testen.

Leider sehen wir dort auch ein Video, in dem Paul zeigt, wie er die Achterbahn nach einem Jahr Betrieb wieder abreißt(https://www.youtube.com/watch?v=ULdGfphuIIc), weil seine Enkel am Ende entweder zu viel Angst oder doch keine Lust mehr auf das Meisterwerk hatten. Aber hey; Kinder sind halt Kinder. Das ändert nichts daran, dass dieser Opa es drauf hat.