Versuch: Tüftler macht Cola-Dosen durchsichtig – Es ist eine wunderbare Szene aus der Ära der klassischen „Star Trek“-Filme: Die Mannschaft der Enterprise findet sich in der Vergangenheit der 80er Jahre wieder, es gilt zwei Buckelwale in die Zukunft zu verfrachten, um die Erde zu retten. Im Zuge einiger Verwicklungen kommt dabei ein Bauplan für „transparentes Aluminium“ ins Spiel. Durchsichtiges Metall? Geht das? Zumindest die Illusion davon lässt sich realisieren, wie dieses Experiment beweist.

Was haben eine Dose Cola, eine Flasche Rohrfrei-Gel sowie Schmirgelpapier gemein? Auf den ersten Blick nichts, doch wie das 90-sekündige Filmchen zeigt, bilden sie die Zutaten für den Versuch. Der funktioniert wie folgt: Zuerst wird rund um die Dose der gesamte schützende Farbfilm mit dem Schmirgelpapier … nun ja … abgeschmirgelt. Der Clip lässt anmuten, dass komplett blankes Aluminium eine nicht unwesentliche Rolle für das Gelingen dieser Nummer spielt.

Die Dose wird geöffnet, damit sie durch die entstehende Reaktionswärme nicht platzt und das Resultat des Versuchs am Ende der Säure entnommen werden kann. Mit einem Schaschlikspieß befördert der Betreiber des YouTube- Kanals „Home Science“ den Behälter demnach in ein Becherglas, hängt die Dose mit dem Stöckchen auf. Dann gießt er Abflussfrei ein. Es kommt zur Reaktion, deutlich sind die aufsteigenden Blasen zu sehen – die gesamte Blechbüchse verhält sich wie eine übergroße Brausetablette.

Das Abflussfrei zerfrisst die Aluminiumhülle, legt das Innere der Büchse frei, ein Schutzfilm ist nun das Einzige, was zwischen dem Erfrischungsgetränk und dem Auslaufen steht. Wieder was gelernt: Cola-Dosen sind also von innen mit einer Folie ausgekleidet. Kein transparentes Aluminium, aber „the next best thing“, zumindest in optischer Hinsicht.