Wenn der Drucker nicht mitspielt, kostet das Nerven und sorgt für komplett vermeidbaren Stress. Der Herr, der dieses Video gedreht hat, löst das Problem auf unnachahmliche Weise: Er setzt seinen Print-Knecht … äh … instand. Wie genau, das wollen wir euch nicht verraten – nur so viel: Was hier gleich passiert, erwartet ihr in der Form nicht.

Welcher Mann kennt das Problem nicht, auch ohne als Bürohengst zu werkeln: „Nur mal eben was drucken“ – fünf Wörtchen, die man einige Minuten später bitter bereuen soll. Heutige Tintenstrahldrucker müssen erst die Köpfe reinigen, sich vorwärmen und dabei hundert andere, quäkende, schnarrende und raspelnde Geräusche ausstoßen, die für Migräne sorgen. Ist der Hightech-da-Vinci endlich über die Phase seiner täglichen Starallüren hinaus, beginnt der Nervenkrieg: Ganze Salven von „Es ist kein Papier im Schacht!“, „Das Ausgabefach ist nicht geöffnet!“, „Patrone leer – wollen Sie hier bestellen?“ und der gefürchtete „Papierstau!“ werden auf den arglosen Nutzer abgefeuert, der „ja nur eben mal was drucken“ wollte.

Ein Fegefeuer aus Toner und gestorbenen Träumen, auf das oftmals Resignation folgt. Nicht so auf dem YouTube-Kanal von John Heisz. Sein Video hört auf den irreführenden Namen „Wie man einen Canon-Drucker repariert“ – wir sehen darin den hochbegabten Heimwerker bei der Arbeit. Nur sicher nicht so, wie sich dies die meisten vorgestellt haben … Das furiose Finale dieses beruhigenden Handwerker-Filmchens ist die Wartezeit wert – und seien wir ehrlich: Das Video ist kürzer als die Aufwärmphase eures Tintenstrahldruckers …