Tineco PURE ONE Air PRO im Test: Der beliebte Hersteller für smarte Haushaltsprodukte Tineco erweitert stetig sein Sortiment und ist dafür bekannt, das Portfolio mit aufgebohrten „Pro“-Varianten zu veredeln. Und so wurde jüngst auch dem PURE ONE Air ein Upgrade zuteil, welches auf den Stärken des ursprünglichen Akku-Staubsaugers aufbaut, und diese um einige nützliche Features ergänzt.

Wer Produkte aus dem Hause Tineco kennt, weiß, dass man sich dort vor allem der Benutzerfreundlichkeit verschrieben hat.

Das ist auch bei dem neuen PURE ONE Air PRO nicht anders, der sich gegenüber seinen größeren Brüdern, wie etwa dem PURE ONE S15, vor allem durch sein auffallend niedriges Gewicht auszeichnet.

Dies ist der Tatsache geschuldet, dass der PURE ONE Air PRO vor allem mit Blick auf die schnelle Reinigung nebenbei konzipiert wurde, und von daher auf einige Funktionen verzichtet, die bei den größeren Akkusauger-Modellen von Tineco an Bord sind. Die Vorteile liegen jedoch wortwörtlich auf, oder genauer in der Hand, und machen sich nicht zuletzt auch im vergleichsweise niedrigen Preis bemerkbar.

Für 329,00 Euro erhaltet ihr ein Paket, welches neben dem Sauger und den dazugehörigen Rohren eine große Turbobürste für Hartböden und Teppiche, eine Mini-Turbobürste zum Absaugen von Polstermöbeln und Matratzen sowie eine 2-in-1-Staubbürste enthält, bei der ihr über eine Entriegelungstaste zwischen einer breiten Hartbürste und einer weichen Stabbürste wechseln könnt. Darüber hinaus liegen noch eine schmale Fugendüse und ein praktisches Reinigungswerkzeug mit Bürste und Klinge bei.

Damit der PURE ONE Air PRO sicher verstaut werden kann, komplettiert eine installationsfreie Lade-Dockingstation die Ausstattung.

Bei dieser handelt es sich um eine beschwerte Platte mit den Maßen 28 x 25 Zentimeter und einer Ladesäule, auf die sich der Sauger aufstecken lässt – drei Vertiefungen dienen der Aufbewahrung des Zubehörs. Die Ladestation wird über ein Netzteil mit der Steckdose verbunden, wobei auffällt, dass das Kabel im Gegensatz zur artverwandten Ladestation des PURE ONE S15 nun durch einen Kanal an der Unterseite verlegt wird, der es seitlich, und damit nicht mehr hinten herausführt. Ein kleines Detail, welches im Sinne der platzsparenden Aufstellung Sinn ergibt, lässt sich die Ladestation so doch ganz an die Wand heranschieben.

Die Inbetriebnahme ist denkbar einfach: Die zunächst liegende Ladesäule hochklappen und mit etwas Kraft einrasten lassen, Netzkabel einstecken, Rohre zusammenstecken, diese am Handgerät montieren und zu guter Letzt noch die Turbobüste aufpflanzen. Nur über Letztere lässt sich der PURE ONE Air PRO zu Laden auf die Ladesäule stecken, was zwecks einer noch kompakteren Lagerung natürlich auch die Rohre dazwischen funktioniert.

Für einen vollständigen Ladevorgang benötigt der PURE ONE Air PRO rund 3,5 Stunden.

Wie sein kleiner Bruder auch, verzichtet der PURE ONE Air PRO auf austauschbare Akkus und reduziert die Bedienung aufs Wesentliche. Am Hauptgerät befinden sich lediglich ein Abzug am Griff, um den Sauger zu starten und wieder auszuschalten, sowie ein Knopf an der Oberseite, um zwischen dem Auto- und dem Max-Modus zu wechseln.

Für den Saugvorgang ist es nicht nötig, den Abzug gedrückt zu halten – einmal aktiviert bleibt der PURE ONE Air PRO eingeschaltet bis ihr abermals drückt, und passt dabei im Automodus die Saugleistung intelligent an die Gegebenheiten an. Zu verdanken ist dies der smarten iLoop Sensortechnologie, welche den Grad der Verschmutzung erkennt und dadurch Reinigungseffizienz und Akkulaufzeit optimiert.

Bis zu 30 Minuten Laufzeit sind so möglich – Für dauerhaft volle Power wechselt man in den Max-Modus, was die Akkulaufzeit jedoch auf rund 10 Minuten begrenzt.

Welcher Modus aktiv ist, lässt sich dem PRO-exklusiven LED-Display am „Hinterkopf“ des Handteils entnehmen, auf welchem auch der Akkustand angezeigt und der durch die Sensoren erkannte Zustand des zu reinigenden Untergrundes anhand des ikonischen iLoop-Sensor-Ringes visualisiert wird. Tineco-Kenner wissen: Rot bedeutet schmutzig, blau bedeutet sauber.

Zwar kommt der mit gerade einmal sechs Zentimetern Durchmesser im direkten Vergleich eher kleine LED-Bildschirm ohne aufwendige Animationen daher, wie sie zum Beispiel beim PURE ONE S15 PRO zum Einsatz kommen, allerdings gefiel uns die Positionierung deutlich besser, da man das Display beim Saugen stets im Blick hat, während dieses bei den größeren Brüdern frontseitig verbaut ist.