Autsch! Erst will man uns das Fleisch madigmachen und nun das: Wer lange fernsieht, erhöht damit das Risiko, eine schwere Krankheit zu erleiden. Dass vor der Glotze rumzuhängen der Gesundheit nicht unbedingt zuträglich ist, wird einem ja schon seit der Kindheit eingeimpft. Aber irgendwie hatten wir gehofft, dass es sich dabei bloß um einen Spruch von Eltern handelt, welche die Kiste für sich haben wollten. Tja, falsch gedacht.

Denn wer drei bis vier Stunden am Tag vor der Flimmerkiste sitzt, weist neben einem um ganze 15 Prozent erhöhten Krebs- und Herzerkrankungsrisiko auch eine stärkere Gefährdung auf, an Diabetes, Grippe Lungenentzündung, Parkinson oder Leberschaden zu erkranken. Das fanden Wissenschaftler des National Cancer Institute in Michigan heraus, und beziehen sich damit auf eine Studie, an der 221.000 Probanden im Alter von 50 bis 72 Jahren teilnahmen. Menschen, die bis zu sieben Stunden am Tag durch die Kanäle zappen, erhöhen das Risiko demzufolge sogar auf fast 50 Prozent im Vergleich zu denjenigen, die bloß eine Stunde pro Tag oder gar weniger fernsehen.

Sport ist da leider auch keine Lösung. Selbst wer sich außerhalb der Fernsehzeiten aktiv verhielte, gehöre der Risikogruppe an. Die Zusammenhänge bleibt uns die Studie leider schuldig. Wenn man jedoch bedenkt, dass die meiste Zeit eh nur Mist läuft, ist es irgendwie auch kein Wunder, dass wir davon krank werden. Wer kann denn ernsthaft erwarten, dass der Konsum von Formaten wie 'Adam sucht Eva' ohne Folgen für unsere Gesundheit bleibt?!