Stiftung Warentest: Google Maps ist nicht die beste Navigationslösung – Immer mehr Menschen verzichten auf teure Navigationssysteme und setzen lieber auf das Smartphone, wo beispielsweise Google Maps kostenlos Routen berechnet. Laut Stiftung Warentest schlägt sich die populäre App auch gar nicht mal so schlecht, kann aber nicht mit einem ausgewachsenen Spezialgerät mithalten.

Für die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „test“ (8/2021) (https://www.test.de/Navi-im-Test-4840852-0/ ) wurden 17 Navigationslösungen getestet – sechs Navi-Apps für Android, sieben Apps für iOS und zwei Navigations¬geräte

Testsieger mit einer Gesamtbewertung von jeweils 1,8 sind Garmin und TomTom mit ihren aktuellen Geräten „Garmin DriveSmart 65 & Digital Traffic“ sowie „TomTom Go Discover 7“

Mit Preisen zwischen 200 und 300 Euro handelt es sich dabei zwar um die teuersten Geräte der Anbieter, dafür überzeugen sie aber auch mit einfacher Bedienung, ausreichend Kartenmaterial, Online- und Offline-Navigation sowie Warnfunktionen für Blitzer und Geschwindigkeitsüberschreitungen.

Doch auch die Apps schlugen sich im Test überraschend gut. Ganze 13 der 15 getesteten Smartphone-Lösungen schnitten mit „gut“ ab. Kostenlos ist also nicht automatisch schlecht, wenngleich dies mit einem verringerten Funktionsumfang erkauft wird.

Mit 1,9 Punkten geht Platz drei an die Smartphone-App „TomTom Go Navigation“

Zwar kostet die Nutzung 13 Euro pro Jahr, allerdings bekommt man dafür auch die besten Stauinformationen.

Mit einer Bewertung von 2,0 auf Android-Geräten folgt schließlich Google Maps. Auf iOS schneidet die App mit 1,9 sogar besser ab und landet im Ranking damit noch vor Apple Karten. Doch auch Apps wie Sygic, Waze, NNG iGo und TomTom AmiGo konnten überzeugen und unterscheiden sich qualitativ lediglich im Detail.

Insgesamt eignen sich die kostengünstigen Apps damit vor allem für „Schnellstarter“. Vorausgesetzt jedenfalls, man hat genug Datenvolumen für den Kartendownload an Bord, fällt doch insbesondere Google Maps durch einen vergleichsweise hohen Datenverbrauch negativ auf.

Quelle: efahrer.chip.de