Was passiert, wenn ein Pilot mit außergewöhnlichen Fähigkeiten in einem hochmodernen Kampfjet mit Supermanövrierfähigkeit Platz nimmt und damit ein paar waghalsige Aktionen startet, erlebt ihr in dem nun folgenden Video. Diese Aufnahmen zeigen eine F-22 Raptor, die ein paar Manöver vollführt, die für einen guten Kampfpiloten mit entsprechender Hardware kein Problem sind – für uns Laien aber umso spektakulärer.

Die F-22 Raptor aus dem Hause Lockheed Martin wurde im September 2014 zum ersten Mal einem echten Kampfeinsatz unterzogen. Bis heute wurden 195 Maschinen hergestellt und 186 davon in Dienst genommen. Eine der größten Stärken dieses Luftüberlegenheitsjägers, der auch mit Bombenlast ausgestattet werden kann: seine enorme Manövrierfähigkeit bei gleichzeitig guten Stealth-Eigenschaften.

Man spricht bei Flugzeugen, die derart agil sind, eben von „Supermanövrierfähigkeit“ – die Fähigkeit, Bewegungen zu vollführen, die sich alleine nach aerodynamischen Grundprinzipien nicht mehr erzielen lassen, sondern Hightech-Systeme benötigen. Damit ist gemeint, dass Maschinen mit diesen Fähigkeiten sich etwa im vollen Flug „aufrichten“ können, um der Flugrichtung die Bauchseite entgegenzustrecken, zur Seite wandern, ohne zu gieren, und Ähnliches.

Wie so etwas in Bewegung aussieht, erlebt man bei diesem Einsatz einer F-22 Raptor bei der britischen RIAT, der „Royal International Air Tattoo“, der größten militärischen Flugshow der Welt. Spätestens, wenn der Pilot hier seine Maschine in Wolken fallenlässt und damit Watte unter seinen Flügeln sammelt, werdet ihr wissen, was wir meinen.

Quelle: lockheedmartin.com