Schnell. Schneller. Hyperloop. Das Vakuum-Tunnelsystem mit seinen Luftkissen-Personenkapseln ist das Transportmittel der Zukunft. Zumindest, wenn es nach Tesla-Visionär Elon Musk geht. Im Prinzip eine Rohrpost mit Menschen, die laut Musk Spitzengeschwindigkeiten von 1500 km/h erreichen soll, wenn erst einmal alles fertig ist. Nun veröffentlichte Musks Firma ein Video deutscher Studenten, das eine Testfahrt bei beeindruckenden 324 Sachen zeigte – dieses findet ihr am Ende des Artikels.

Die Konkurrenz aus China behauptet hingegen, eines Tages einen Tunnel bauen zu können, in dem sogar unfassbare 4.000 km/h möglich sein werden, verschweigt aber bequemerweise jede Erwähnung von technischen Herausforderungen und Schwierigkeiten bei diesem Projekt. So bleibt es in Musks Hyperloop-Video also erstmal bei 324 Stundenkilometern – die sind dafür aber echt. Wer diesen rasenden Tunnelblick von einem Video gesehen hat, weiß, dass das schon eine ziemlich atemberaubende Geschwindigkeit ist – die Vorstellung, dass eines Tages Menschen mit dem fünffachen Speed durch die Welt rasen, um schnell ihre Ziele zu erreichen hat etwas Beeindruckendes.

Kein Wunder, basiert die grundlegende Technik in gewisser Weise auf dem, was mit dem Transrapid vorgemacht wurde – dank eines Vakuums im Tunnel aber ohne verlangsamende Luftreibung und damit nahezu ohne Widerstand. Ein wahres Geschoss! Konstruiert wurde die 324-km/h-Kapsel aus dem Video übrigens nicht von Musks Unternehmen, sondern von deutschen Studenten. Die Kapsel der TU München hört auf den Namen „WARR“ und ist der Gewinnerbeitrag eines vom Raumfahrtunternehmen „SpaceX“ ausgerufenen Wettbewerbs. Sie setzte sich gegen 24 andere Teilnehmer mit fast 100 km/h Geschwindigkeitsvorsprung durch. Nicht schlecht – und das sieht man auch!