Man Cave; die: Als „Man Cave“ (engl. „Männerhöhle“) oder auch „Mantuary“ (Kofferwort aus engl. man und sanctuary, also „Männerheiligtum“) bezeichnet man einen Bereich in einer Privatwohnung, eine Garage, ein Nebenzimmer, Medienraum, Keller, eine Junggesellenbude oder Werkstatt, die ausschließlich dem männlichen Wohlempfinden dient und deren Gestaltung, Dekoration und Inhalt den individuellen Bedürfnissen des Besitzers unterworfen ist. Siehe auch Baumhaus/Mädchen Verboten.

Danke Wikipedia, wozu gesagt werden muss, dass wir den Originaltext natürlich etwas abgewandelt haben. Schön auch das Zitat einer Professorin der Tufts-Universität namens Paula Aymer, welche das Konzept der Man Cave als „eine der letzten Bastionen der Männlichkeit“ gegenüber der sonst vorherrschenden weiblichen Geschmackshoheit bezeichnete. Das trifft den Nagel ziemlich genau auf den Kopf.

Allerdings sollte man den im englischen Sprachgebrauch weit verbreiteten Ausdruck nicht allzu wörtlich nehmen, dient dieser doch bloß als Metapher für einen Raum, wo Jungs noch Jungs sein können. Soll heißen, es muss nicht immer eine Höhle im eigentlichen Sinne sein. Warum nicht stattdessen einfach mal in die andere Richtung, nämlich dem Himmel entgegen?

Genau das hat sich auch Jono Williams aus dem neuseeländischen 90.000-Seelen-Ort Palmerston North gefragt, und als Antwort mal eben einen ganz persönlichen Rückzugsort in zehn Metern Höhe und mit einer spektakulären 360-Grad-Rundumsicht gebaut: die Skysphere. Die Stromversorgung läuft über Solarzellen, sämtliche Features lassen sich via App sprachsteuern und auch sonst hat Jono auf wenig Raum erstaunlich viele coole Features untergebracht. Aber seht am besten selbst.