Wer im Besitz eines Abos beim Pay-TV-Service „Sky Deutschland“ ist, wird die folgende Neuigkeit wohl mit einen lachenden und einem weinenden Auge aufnehmen. Lachend, weil ihr in Zukunft eine Menge Geld sparen könnt. Weinend, falls ihr Vertragskunde seid, und monatlich für eure Inhalte Basispakete bezahlt habt, die bald unnötig werden. Denn „Sky Deutschland“ erweitert sein Programm.

Mit dem Anfang der Bundesliga-Saison 2016/2017 wandelt man im Hause „Sky“ das Format „Sky-Online“ in das neue „Sky-Ticket“ um. Dadurch gibt es nun eine Alternative zum „Sky“-Abomodell. Bereits ab dem 26. August dieses Jahres tritt das neue System in Kraft, das es ab dann erlauben wird, „Sky“-Angebote auch ohne vertragliche Bindung vollumfänglich zu nutzen.  
Alice Mascia, Executive Vice President der Product Strafey & Management bei „Sky Deutschland“ führt dazu aus: „Durch diesen Schritt, der eine große Auswahl an Inhalten, flexible Preise und verschiedene Wege beinhaltet, unsere hochklassigen Inhalte zu sehen, sprechen wir eine noch größere Zielgruppe an.“

Kunden werden fortan in die Lage versetzt, sich Einzeltickets zu kaufen, die die Nutzung der verschiedenen „Sky“-Angebote auf diversen Endgeräten gestatten. Darunter sind verschiedene Varianten von Sport-Tickets als Tages-, Wochen- oder Monatskarten für den Zugang zu „Skys“ Livesport- und Bundesliga-Angeboten. Außerdem werden die Kunden über ein Entertainment-Monatsticket für 9,99 Euro im Monat Zugriff auf Serien, das Kinderprogramm, Dokus sowie Sportnachrichten erhalten. Mit dem Sky-Cinema-Ticket hingegen gibt es aktuelle Blockbuster und 20 TV-Premieren im Monat zu sehen.

Für Sky-Kunden ist das natürlich ein kleiner Schlag ins Gesicht. Diese zahlen nämlich zurzeit, wenn sie etwa die Bundesliga in HD sehen wollen, für das Basic-Paket, das HD-Paket und dann das Bundesliga-Paket, selbst wenn sie die Basic-Sender nicht verwenden. Sky-Abo-Kunden haben zudem eine Vertragslaufzeit, die sie abwarten müssen, bis sie das Abo kündigen können. Es ist also nicht möglich, mal eben um zu wechseln, weil man etwa nur ein Bundesliga-Ticket haben möchte.

Quelle: berliner-zeitung.de