Moderne Schiffe sind ein sicheres Transportmittel, aber nicht alle halten härtesten Belastungen stand – gegen die Geschütze eines Kriegsschiffes etwa sehen zivile Wasserfahrzeuge alt aus. Doch auch Kriegsschiffe sind nicht unsinkbar – wer einmal Hollywood-Streifen zu dem Thema oder Archivaufnahmen von Konflikten gesehen hat, bekommt eine Vorstellung, was für ein Alptraum so ein Wassereinbruch sein muss. Wie man ihn stoppt, zeigt dieses Video.

Besser gesagt: Es zeigt Männer, die dafür ausgebildet werden, einen Wassereinbruch zu stoppen. Was passiert, wenn eine stählerne Wand unterhalb der Wasserlinie leckschlägt? Wie fühlt es sich an, wenn eiskaltes Wasser mit enormem Druck durch den Spalt in den Rumpf schießt – und was ist dann zu tun? Solltet ihr euch je gefragt haben, wie Matrosen und spezialisiertes Personal sich auf den Ernstfall vorbereiten – hier ist die Antwort.

Theoretisches Wissen genügt einfach nicht, um ein Leck in einer Bordwand zu schließen. Die britische Royal Navy trainiert ihre Matrosen deshalb an Bord der „HMS Excellent“ für eine solche Situation. Mit einem Simulator, der DRIU (Damage Repair Instructional Unit, also in etwa: „Schadensreparatur-Lehreinheit“) genannt wird. Und bei dem man in einem Schiffsraum steht, während das Wasser erbarmungslos steigt. Eine Extrembelastung.

Jeder britische Marine-Rekrut, der auf einem Schiff dienen will, muss nach monatelanger Ausbildung und Teambildung mit seinen Kameraden durch diese Prüfung. Respekt.