Zugegeben, der Clip ist schon etwas älter, ein Rentner den Internetjahren nach, die er auf dem Buckel hat, aber das macht ihn sogar noch stärker: Denn der Selbstversuch, den ein gewisser Christopher Waller in diesem Video antritt, ist höchst aussagekräftig. Der Mann ist Waffenliebhaber aus den USA, wo seit vielen Jahren heftige Debatten um das Thema des privaten Feuerwaffenbesitzes toben. Manche führen diesen Kampf allerdings ungerecht und durch bewusste Fehlinformationen.

So musste Waller bereits 2016 in einem Online-Artikel der „New York Daily News“ lesen, wie fürchterlich gefährlich das Abfeuern eines Kampf-/Sturmgewehrs vom Typ ArmaLite Rifle 15 (AR-15) doch sei, wie unfassbar laut, brutal und vor allem gesundheitsgefährdend der Umgang mit dieser Waffe wäre. Von wunden, gar verletzten Schultern durch den „enormen Rückstoß“ schrieb der Autor, ein gewisser Gersh Kuntzman, am 14. Juli 2016.

Christopher Waller wusste, dass er mit einem Leserbrief oder einer Mail hätte antworten können, um diese Behauptungen zu widerlegen. Er entschied sich stattdessen dazu, dieses Video zu drehen – für das er ohne viel Federlesens einige Schüsse aus seinem AR-15 abfeuerte, indem er die Waffe gegen seine Nasenspitze presste. Sein nüchternes Fazit: Behauptungen klar und präzise widerlegt. „Nichts gebrochen, nichts blutet, keine blauen Flecken. Danke für Ihre Zeit.“

Gerne, Christopher. Gerne.