Wir wollen gar nicht mit unserer Meinung hinterm Berg halten, dass der Rundfunkbeitrag endlich abgeschafft gehört! Vollkommen egal, ob der Deutsche ARD, ZDF oder die unzähligen dazugehörigen TV- und Radiosender konsumiert oder nicht, werden monatlich 17,98 Euro fällig. Fakt ist: Angesichts der technologischen Möglichkeiten unseres Zeitalter ist das ganz einfach nicht mehr angemessen! Das bestätigt nun auch eine aktuelle Studie, die uns den größten und vor allem teuersten öffentlich-rechtlichen Rundfunk der Welt attestiert und eine längst überfällige Reform fordert.

Die Ursprünge der Rundfunkgebühr stammen aus der analogen Ära und mögen damals auch Sinn ergeben haben. Doch die Zeiten und das Mediennutzungsverhalten haben sich geändert. Dank der breitflächigen Digitalisierung stehen dem Konsumenten derzeit gut 400 TV-Sender, sowie zig Video-on-Demand-Angebote zur Verfügung.

„Diese Angebotsvielfalt sorgt für eine Meinungsvielfalt, die insbesondere durch das Internet ein zuvor nicht dagewesenes Ausmaß erreicht“,
resümieren die Verfasser der Studie.

Dennoch wird das öffentlich-rechtliche Programmangebot weiterhin gestärkt, was eine aktive Verdrängung privater Inhalte zur Folge hat. Immerhin werden mittlerweile 23 leidlich interessante Fernsehkanäle und ganze 63 Radiosender dank des nutzungsunabhängigen Zwangsbeitrages finanziert. Und das, obwohl es heutzutage in technologischer Hinsicht gar kein Problem mehr darstellt, die empfangbaren TV-Kanäle je nach Bedarf und vor allem nachvollziehbar einzuschränken oder auszuweiten. Das Fazit der Studie:

„Es wird vorgeschlagen, die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten weitgehend zu privatisieren und aus den Privatisierungserlösen einen Stiftungsfonds zu gründen, mit dessen Mitteln gesellschaftlich bedeutsame Programminhalte bezuschusst werden können.“

Uns soll es Recht sein. Hauptsache es ist endlich bald mal Schluss damit, uns aus irgendeinem Gewohnheitsrecht heraus für Inhalte löhnen zu lassen, die wir nicht nutzen! Man würde ja schließlich auch nicht für ein Essen bezahlen wollen, bloß weil man an einem Restaurant vorbeigegangen ist.