Riesen-Haubitze mit Weltrekord: Mann baut größtes NERF-Gewehr der Welt – Das nächste Mal, wenn euch jemand im Bürokrieg mit einer kleinen Schaumstoff-Pistole nervt, dann könntet ihr mit dem Koloss aus diesem Video zurück „nerfen“. Wobei ein Schuss genügen dürfte, um euer Gegenüber nachhaltig zu beeindrucken – und mit pulverisierten Knochen über den nächsten Schreibtisch zu katapultieren. Denn diese Haubitze von einer „Nerf Gun“ gibt es nicht zu kaufen. Sie ist ein Eigenbau. Was wohl auch besser so ist.

Man sollte mit dem Giganten auf nichts schießen, das lebt – denn wie wir im Video sehen werden, machen diese „Schaumstoffpfeile“ kurzen Prozess selbst mit einem Gasbetonquader. Ist auch kein Wunder, schließlich hat dieser Moloch fast doppelte Esstischlänge und verfeuert Geschosse, die in einem anderen Leben vielleicht lieber Thermoskanne geworden wären.

Longshot – im wahrsten Sinne

Konstruiert hat den Kaventsmann Michael Pick aus Huntsville in Alabama (USA). Als Vorlage diente ihm das Spielzeug „Nerf N-Strike Elite Longshot CS-6“. Nur vergrößerte er das Plastik-Scharfschützengewehr um 300 Prozent auf satte 3,81 Meter und erschuf einen Koloss von 100 Kilogramm Gewicht. Eine Schöpfung, die in ihrer Länge und Gewichtsklasse als „Nachbau einer Nerf-Waffe“ damit den vorherigen Rekordhalter auf seinen Platz verwies.

„Die größte Herausforderung bei diesem Bau war es, das Druckluftsystem in das Gehäuse der Nerf-Gun einzupassen“, so Michael gegenüber Guinness World Records. „Da meine supergroße Konstruktion genau auf die Standard-Nerf-Gun abgestimmt sein musste, war der Platz, mit dem ich arbeiten konnte, sehr begrenzt. Trotzdem habe ich einen Weg gefunden, damit alles passt.“ Seiner Arbeiten dokumentierte er auf seinem YouTube-Kanal.

Raumfahrttechnik

Michael Pick entwickelt beruflich als Ingenieur und Programmierer spezielle Software für die Raumfahrttechnologie – Wissen, dass ihm bei dem Bauprojekt geholfen haben dürfte, wie „Ladbible“ schreibt. Den nötigen Druck erhält das gewaltige Gewehr von einem Paintball-Tank. Das Endresultat liefert 5,5 Bar Luftdruck – genug, um die „Pfeile“ mit einer Mündungsgeschwindigkeit von 80 Stundenkilometern zu katapultieren.

Kürbisse und dünner Beton haben keine Chance.

Quelle: ladbible.com